BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Die Biotonne fit für den Winter machen

Abfälle in Papier einwickeln - Kein Frust mit dem Frost

Bei zuviel Feuchtigkeit in der braunen Tonne frieren die Bioabfälle im Gefäß fest. Eine vollständige Leerung ist dann meist nicht möglich. Was also tun im Winter? Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) gibt einige Tipps, damit Bürger keinen Frust mit dem Frost bekommen.

Die Biotonne sollte möglichst nahe an der Hauswand oder unterm Dach stehen. Wer eine Garage besitzt, sollte das Gefäß über Nacht dorthin stellen und erst am Abfuhrtag morgens ab 6 Uhr an die Straße rollen. Das schützt vor dem Ein- und Festfrieren der Stoffe.

Weitere Hinweise: Bioabfälle immer in Papiertüten, Zeitungspapier oder Küchenkrepp einwickeln, um die Feuchtigkeit zu binden. Feuchte organische Abfälle wie Kaffee- und Teefilter gut abtropfen lassen und in Papier wickeln, bevor sie ins Vorsortiergefäß oder in die Biotonne gelangen.

Flüssigkeiten gehören auf keinen Fall in die Biotonne. Geknülltes Zeitungspapier oder Astschnitt lockern die Bioabfälle auf und verhindern das Festfrieren an der Gefäßwand. Ebenso sollte der Tonnenboden mit Papier und Karton ausgelegt werden.

Ist die Biotonne bereits eingefroren, sollte man mit einem Spaten an der Innenseite der Gefäßwände einstechen. Das löst angefrorene Abfälle. Lassen sich die braunen Tonnen wegen des festgefrorenen Inhalts nicht oder nur teilweise auskippen, werden sie erst beim nächsten Abfuhrtermin geleert.

Wichtig: Bitte keine Plastiktüten verwenden; das behindert die Kompostbereitung. Die Müllwerker leeren keine Biotonnen, die Plastiksäcke - auch kompostierbare - enthalten. - Noch Fragen? Die AWB-Abfallberater helfen gerne weiter: Ruf 02641/975-444.



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 30.11.2000

<< zurück