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AWB testet Sperrmüll-Abfuhr auf Abruf

Versuch in Bad Neuenahr - Bestell-Postkarte statt fester Termine

Ein neues Konzept zur Sperrmüllentsorgung testet der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) in Bad Neuenahr. Statt der halbjährlichen Straßensammlung wird der Sperrmüll aus Haushalten dieses Stadtteils im neuen Jahr auf Abruf abgeholt.

Wenn sich das neue Abrufsystem für sperrige Abfälle bewährt, ist die Umstellung auf den gesamten Kreis Ahrweiler geplant. Mit dem neuen Abruf-System kommt der AWB Anregungen und Wünschen aus der Bevölkerung nach, die sich aus der Kundenbefragung zu Beginn des Jahres 2000 ergaben.

Bei der Abfuhr auf Abruf haben die Bürger die Möglichkeit, die Sperrmüll-Männer kostenfrei zweimal pro Jahr per Entsorgungsscheck individuell anzufordern. Mehr als zwei Abholtermine pro Jahr sind kostenpflichtig.

Der Sperrmüll wird spätestens innerhalb von acht Wochen nach Eingang der Postkarte beim Entsorgungsunternehmen abgeholt. Das Entsorgungsunternehmen teilt den genauen Abholtermin rechtzeitig mit. Dieses System ist vergleichbar mit dem Service bei der Entsorgung von Kühlschränken, Elektrogeräten und Problemabfällen.

Das neue Sammelsystem bringt mehrere Verbesserungen. Die Bürger können ihre eigenen Termine bedarfsgerecht gestalten. Die individuelle Kundenberatung wird erweitert: Das Entsorgungsunternehmen richtet eine zusätzliche Telefon-Hotline ein. Zudem soll sich der allseits beklagte "Sperrmüll-Tourismus" deutlich reduzieren. Und: Die Verantwortlichen beim AWB hoffen auf sauberere Straßen nach einer Sperrmüllsammlung.

Die Rahmenbedingungen bleiben wie bisher: Pro Haushalt und Sammlung werden höchstens drei Kubikmeter Sperrmüll mitgenommen. Rest- und Wertsperrmüll ist getrennt an die Straße zu stellen. "Sperrmüllfremde" Gegenstände - etwa Fenster, Türen, Bauabfälle sowie Hausmüll in Säcken oder Kartons - werden auch in Zukunft nicht mitgenommen.

Das Testgebiet in Bad Neuenahr umfasst die Abfuhrbezirke 1 bis 7 sowie 15 und 16. Die einzelnen Straßen sind im Abfall-Ratgeber genannt, der an alle Haushalte verteilt wird.

(Bereits am 13.12.2000 erschienen)



Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 14.12.2000

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