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Amtstierärzte nehmen Kälberfutter ins Visier

Verfütterung von Milchaustauschern mit tierischen Fetten verboten - Scharfe Kontrollen angekündigt

Die Kreisverwaltung Ahrweiler fordert die Landwirte auf, ihren Kälbern keinen Muttermilch-Ersatz - so genannte Milchaustauscher &-150; mehr zu verfüttern, in denen tierische Fette außer Milchfette enthalten sind. Mitarbeiter des Kreis-Veterinäramtes kontrollieren dies ab sofort verstärkt.

Werden dabei nicht mehr zulässige Futtermittel gefunden, werden sie sofort sichergestellt und die weitere Verwendung untersagt. Wer die Vorschriften nicht beachtet, riskiert empfindliche Geldbußen, heißt es aus dem Kreishaus.

Beim Milchaustauscher handelt es sich um ein Ersatzfutter, das die Kälber anstelle der Kuhmilch bekommen. Zwar darf seit Dezember kein Tierfett mehr im Milchaustauscher verwendet werden. Allerdings gibt es aufgrund von Vor-Ort-Kontrollen Hinweise darauf, dass noch Milchaustauscher mit tierischen Fetten als Restbestände vorhanden sind.

Als Beispiele für unzulässige Fremdfette nennen die Amtstierärzte der Kreisverwaltung unter anderem Rindertalg, Knochen- und so genannte Extraktionsfette. "Die Landwirte können sich anhand der Kennzeichnung vergewissern, ob diese tierischen Fette ausgewiesen sind. Dann dürfe es auf keinen Fall mehr verfüttert werden", lautet die Warnung der Amtstierärzte. Pflanzliche Fette und Milchfette dagegen seien unbedenklich. Die Amtstierärzte empfehlen, dass sich die Landwirte bei unklarer Deklaration der Futtermittel vom Lieferanten die Unbedenklichkeit bescheinigen lassen.

(Bereits am 27.12.2000 erschienen)



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 04.01.2001

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