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Es gibt zu wenige Organspender

Info-Faltblatt liegt im Kreis-Gesundheitsamt aus - "Hilfe erhalten und Hilfe leisten"

Zu wenige lebensrettende Spendeorgane gibt es auch fast drei Jahre nach In-Kraft-Treten des Transplantationsgesetzes. Aus diesem Grunde macht die Kreisverwaltung Ahrweiler auf einen Appell des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministers Florian Gerster aufmerksam.

Im Kreis-Gesundheitsamt liegt ein aktuelles Faltblatt aus, das über die Spende, Entnahme und Übertragung von Organen informiert. Geregelt sind diese Eingriffe im Transplantationsgesetz. Die Transplantationsmedizin sei längst eine anerkannte und sicher beherrschte Heilmethode, der viele Menschen ihr Leben verdankten, heißt es. Dieses Gesetz sollte als eine Chance betrachtet werden, Hilfe zu erhalten und Hilfe zu leisten.

Die Bereitschaft, eigene Organe nach dem Tod zu spenden, könne beispielsweise in einem Organspendeausweis dokumentiert werden. Das Faltblatt enthält einen solchen Ausweis. Die Entscheidung zur Organspende lasse sich jederzeit wieder ändern und auf bestimmte Organe beschränken.

Zur mangelnden Spendebereitschaft der Bevölkerung schreibt Minister Gerster: "Abstrakt haben zwar die meisten unserer Mitmenschen eine durchaus positive Einstellung zur Organspende. Aber nur wenige ringen sich dazu durch, die Frage der postmortalen Organspende auch für sich persönlich zu entscheiden und in einem Organspendeausweis zu dokumentieren." Kaum jemand denke daran, dass sein Tod anderen Menschen leben schenken könne. Das Organspende-Faltblatt liegt kostenlos bereit im Kreis-Gesundheitsamt (Wilhelmstraße 59, gegenüber dem Ahrweiler Bahnhof).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 11.01.2001

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