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Mit nur einem Ticket bis 2004 nach Norden fahren

AW-Kreis verlängert VRS-Vertrag - Landrat Pföhler: 210.000 Mark Verlustausgleich "sehr gut angelegtes Geld"

Der Kreis Ahrweiler hat den Übergangstarif zum Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) verlängert. Mit diesem Tarif können die Fahrgäste von Bahn und teilweise auch von Bussen mit einer einzigen Fahrkarte mehrere Verkehrsmittel in Richtung Bonn und Rhein-Sieg-Kreis benutzen.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat den neuen Vertrag, der bis 2004 läuft, unterschrieben. Dieser Übergangstarif besteht seit 1993. Das Angebot gilt für Fahrgäste aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Grafschaft, Remagen, Sinzig und Teilen der Verbandsgemeinde Altenahr. Die Kunden des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs sparen Fahrgeld, weil das eine Ticket für die Gesamtstrecke gilt und preiswerter ist als mehrere Fahrscheine für die einzelnen Verkehrsmittel.

Der Verlustausgleich für die beteiligten Verkehrsunternehmen kostet den Kreis Ahrweiler jährlich 420.000 Mark und wird vom Land Rheinland-Pfalz zur Hälfte bezuschusst. Landrat Pföhler spricht angesichts der verbleibenden 210.000 Mark von einem "starken Kostendruck für den Kreishaushalt". Das Geld sei jedoch vor allem im Sinne der zahlreichen Berufspendler "sehr gut angelegt".

Der Übergangstarif kann am Fahrkartenschalter und im Bus gelöst werden und lohnt sich vor allem für Pendler, für Familien und Gruppen bis fünf Personen (Minigruppenkarten) sowie bei Einzelfahrten, wenn mehr als ein öffentliches Verkehrsmittel benutzt wird ("Übersteiger").



Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 15.02.2001

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