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Die zukunftsorientierte Sinziger GmbH ist gegründet

Innovations- und Gründerzentrum: Landrat Dr. Pföhler und Bürgermeister Hesch unterzeichnen Gesellschaftervertrag - Branchen: Pharmazie, Medizintechnik, Lebensmittelchemie und Kosmetik

Das Innovations- und Gründerzentrum Sinzig (IGZ) ist wieder einen Schritt weiter. Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Bürgermeister Norbert Hesch haben jetzt den Gesellschaftervertrag für den Kreis Ahrweiler und die Stadt Sinzig unterzeichnet.

Damit ist das neue IGZ, bei dem es sich um ein Projekt im Rahmen des Bonn-Berlin-Ausgleichs handelt, offiziell als Firma gegründet. Der Büroleiter der Stadtverwaltung Sinzig, Ernst Straatman, fungiert als Interims-Geschäftsführer. "Eine zukunftsorientierte Einrichtung rückt immer näher", äußerten sich Landrat Pföhler und Bürgermeister Hesch nach der Unterzeichnung des Vertrages bei Notar Dr. Anton Vomweg in Sinzig zuversichtlich über die Zukunft des IGZ.

Das IGZ sei "ein wichtiges wirtschaftspolitisches Projekt, das unsere technologische Kompetenz überregional und zukunftsweisend stärken wird," sagte Landrat Pföhler. Gemeinsam mit Bürgermeister Hesch erwartet er "neue, hochwertige und zukunftsorientierte Arbeitsplätze in der Region". Die Sinziger Einrichtung soll neben der Einbindung in das Zentren-Konzept des Landes Rheinland-Pfalz eng mit den technologieorientierten Einrichtungen der Region zusammenarbeiten.

Konkret: Das neue IGZ wird Dienstleistungen für Unternehmensgründer sowie für kleine und mittlere Betriebe der Branchen Pharmazie, Medizintechnik, Lebensmittelchemie und Kosmetik einschließlich ihrer Zulieferer anbieten. Dabei handelt es sich in erster Linie um ein hochwertiges Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebot, die Organisation von Fachkonferenzen und Messen sowie die Bereitstellung von Laborräumen und technischem Gerät wie Mess- und Produktionseinrichtungen.

Die Gesamtkosten des Innovations- und Gründerzentrums für Pharmazie, Medizintechnik, Lebensmittelchemie und Kosmetik, das auch als Technolgiezentrum Sinzig bekannt ist, liegen bei acht Millionen Mark. Der Bund finanziert die Investitionskosten des Projekts mit 55 Prozent. Den Rest übernehmen das Land Rheinland-Pfalz mit 25 Prozent sowie der Kreis Ahrweiler und die Stadt Sinzig mit je zehn Prozent.

Entstehen soll das Zentrum im Sinziger Osten in unmittelbarer räumlicher Nachbarschaft zur Forschungsvereinigung der Arzneimittelhersteller (FAH), die ihre konkrete Unterstützung zugesagt und Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet hat.

Das Konzept des Technologiezentrums: Es wird junge technologieorientierte Unternehmen beziehungsweise Existenzgründer und Jungunternehmen verschiedener zukunftsorientierter Branchen beherbergen. Im Gegensatz zu Technologieparks wird das neue Zentrum in einem einzigen Gebäude oder Gebäudekomplex errichtet.

Die "IGZ Innovations- und Gründerzentrum Sinzig GmbH" wird mit einem Stammkapital von 200.000 Euro auf der Grundlage des jetzt unterzeichneten Gesellschaftervertrages ausgestattet. Von der Stammkapitaleinlage übernehmen der AW-Kreis und die Stadt Sinzig jeweils 100.000 Euro und erhalten dadurch 50 Prozent der Geschäftsanteile. Mit weiteren möglichen Gesellschaftern aus dem Kreis Ahrweiler laufen Gespräche. Die Kreissparkasse Ahrweiler hat zugesagt, sich zu beteiligen. Für die von der neuen Gesellschaft vorzunehmenden Investitionen zahlt der Kreis einen Baukostenzuschuss von rund einer Million Mark.

Hinweis an die Zeitungen: Zu diesem Artikel erhalten Sie ein Foto. Bildunterzeile:

Vertrag für die neue GmbH unterzeichnet: Landrat Dr. Jürgen Pföhler (von rechts), Bürgermeister Norbert Hesch, Interims-Geschäftsführer Ernst Straatman und Notar Dr. Anton Vomweg.





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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 01.03.2001

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