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Neues Fördergeld für die Modernisierung von Wohnungen

Selbst genutzter Wohnraum bis 7.500 Mark Investitionszuschuss - Mietwohnungen bis max. 30.000 Mark Darlehen

Für die Modernisierung von selbst genutzem Wohneigentum und Mietwohnungen stehen auch in diesem Jahr wieder Fördergelder des Landes bereit. Die Kreisverwaltung Ahrweiler erklärt Einzelheiten.

Gefördert werden Baumaßnahmen, die den Gebrauchswert der Wohnungen nachhaltig erhöhen. Dazu zählen beispielsweise die Verbesserung des Wohnungszuschnittes, der Belichtung und Belüftung, der Energie- und Wasserversorgung, der Entwässerung und der Sanitäreinrichtungen, außerdem der Einbau von Schall- und/oder Wärmeschutzverglasung, der erstmalige Einbau einer Heizung sowie der Einbau von Solaranlagen zur Raum- und Brauchwasserbeheizung.

Dabei gelten Obergrenzen. Als förderfähig anerkannt werden können Kosten für die Modernisierung und Instandsetzung für die selbst genutzte Wohnung bis 30.000 Mark und für vermietete Wohnungen bis 60.000 Mark. Die staatliche Unterstützung läuft als Projektförderung durch Bauzuschüsse in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen Kosten (bis maximal 7.500 Mark) und durch Baudarlehen von 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Die förderfähigen Kosten müssen je Wohnung mindestens 4.000 Mark betragen. Die Förderung wird dem Finanzamt gemeldet.

Die Eigentümer verpflichten sich, die Aufträge der Modernisierung - nicht nur den Materialkauf - zügig nach der Förderbewilligung an Fachbetriebe zu vergeben. Eigenleistungen werden nicht gefördert. Mit der Maßnahme darf erst nach Bewilligung des beantragten Geldes begonnen werden. Als Beginn zählt auch die Auftragserteilung. Bei vorzeitigem Beginn kommt es zum Förderausschluss.

Bei selbst genutztem Wohneigentum darf die nach Familiengröße gestaffelte Einkommensgrenze nicht überschritten werden. Zudem muss für das Wohnen nach der Modernisierung eine Belastung zwischen 15 und 40 Prozent des maßgebenden Einkommens nachgewiesen werden.

Bei Mietwohnungen darf die Miete nach der Modernisierung (alte Miete plus zulässigem Mietzuschlag) die Obergrenze von 9,10 Mark je Quadratmeter Wohnfläche ohne Nebenkosten nicht überschreiten.

Die Anträge sind nur bei den zuständigen Verwaltungen der Städte und Verbandsgemeinden erhältlich, werden dort auch wieder abgegeben und anschließend zur Kreisverwaltung als Bewilligungsbehörde weitergeleitet. Bei diesen Stellen und der Kreisverwaltung können nähere Auskünfte eingeholt werden. Die Sprechzeiten der Kreisverwaltung: montags bis freitags von 7.30 bis 12 Uhr und donnerstags durchgehend bis 18 Uhr (Ruf 02641/975-366).



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.03.2001

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