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Die Briefwahl ist bis zum Wahl-Sonntag möglich

Allerdings keine Sonntagsauslieferung der Post

Im Vorfeld der Landtagswahl am Sonntag, 25. März, macht Landrat Dr. Jürgen Pföhler als Kreiswahlleiter auf einige organisatorische Einzelheiten bei der Briefwahl aufmerksam. Dabei geht es vor allem um die letztmöglichen Termine.

In diesem Zusammenhang erneuert Landrat Pföhler nochmals seinen Appell an die Menschen im Kreis Ahrweiler, "vom vornehmsten Grundrecht der Demokratie Gebrauch zu machen und sich an der Wahl zu beteiligen."

Die Wahlbriefe müssen rechtzeitig bis zum Wahlsonntag bei den jeweiligen Rathäusern und Verwaltungen eingehen. Daher müssen die Wahlbriefe bis zur letzten Leerung am Freitag vor der Wahl in den Briefkasten der Post geworfen werden.

Am Sonntag selbst liefert die Deutsche Post keine Wahlbriefe aus. Somit kommen Briefe aus der Briefkastenleerung am Samstag nicht rechtzeitig an und werden beim Wahlergebnis nicht berücksichtigt. Späte Briefwähler haben daher an den beiden Tagen vor der Wahl und am Wahltag selbst nur eine sichere Möglichkeit, dass ihre Wahlscheine berücksichtigt werden, nämlich durch das Abgeben der Wahlbriefe bei der jeweiligen auf dem Wahlbrief angegebenen Verwaltung.

Wer am Sonntag plötzlich erkrankt und das Wahllokal nicht aufsuchen kann, kann dennoch per Briefwahl wählen. Die zuständigen Stadt- und Gemeindeverwaltungen sind für solche Fälle am Wahlsonntag bis 15 Uhr geöffnet. Die Briefwahlunterlagen werden dabei an Dritte ausgehändigt, wenn nicht mehr genügend Zeit ist, sie amtlich zu überbringen. Der Dritte benötigt eine schriftliche Vollmacht des Wählers, die ihn berechtigt, die Wahlunterlagen zu beantragen.

In den übrigen Fällen einer Briefwahl erhalten die Wählerinnen und Wähler den Wahlschein und den Stimmzettel bis zwei Tage vor der Wahl bei der zuständigen Gemeinde- und Stadtverwaltung. Der entsprechende Antrag muss bis spätestens 18 Uhr am Freitag, 23. März, gestellt werden. Das kann schriftlich per Post erfolgen, wobei man sich am einfachsten der Rückseite der Wahlbenachrichtigung bedient, aber auch per Fax oder Telegramm. Wahlscheine können auch mündlich beim Wahlamt beantragt werden, allerdings durch einen persönlichen Besuch oder durch einen Beauftragten mit schriftlicher Vollmacht, jedoch nicht per Telefon.

Außerdem weist Dr. Pföhler darauf hin, dass in den Wahlbrief (orangefarbener Umschlag) der Wahlumschlag mit Wahlschein (blauer Umschlag) und die eidesstattliche Versicherung getrennt einzulegen sind.

Im Kreis Ahrweiler sind nach Abschluss des Wählerverzeichnisses insgesamt 96.931 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.03.2001

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