BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Tiertransporte nur noch in Ausnahmefällen erlaubt

Maul- und Klauenseuche: Drei Tage zuvor bei Kreisverwaltung melden

Der Viehverkehr in Deutschland wird weitgehend eingeschränkt. Das hat der Krisenstab des Bundes zur Maul- und Klauenseuche [am 8. März] in Bonn beschlossen. Eine Eilverordnung ist seit vergangenem Samstag [10. März] in Kraft. Was dies konkret bedeutet, erklärt die Kreisverwaltung Ahrweiler.

Transporte von Klauentieren sind nur noch ausnahmsweise zulässig. Dabei handelt es sich in erster Linie um Schweine, Schafe, Ziegen und Rinder. Das Kreis-Veterinäramt fordert alle Tierhalter und Tiertransporteure auf, Transporte von Klauentieren innerhalb des Kreisgebietes und aus dem AW-Kreis hinaus anzumelden: Kreisverwaltung, Ruf 02641/975-380, Katharina Schuwerack.

Die Anmeldung muss mindestens drei Tage vor dem Transport erfolgen. Eine Ausnahmegenehmigung kann erteilt werden, wenn die jetzt geforderten Transportbedingungen erfüllt sind. Dies betrifft den Transport mit gereinigten und desinfizierten Fahrzeugen vom Betrieb direkt zur Schlachtstätte oder unmittelbar zwischen zwei Höfen. Außerdem muss eine Untersuchung des betreffenden Viehbestandes vorliegen. Ohne schriftliche Genehmigung dürfen ab sofort keine Klauentiere mehr tranportiert werden. Diese Neuregelung gilt vorläufig bis 27. März 2001.

Diese weitreichenden Beschränkungen des Tierverkehrs seien zum vorbeugenden Schutz vor der Verbreitung von MKS-Erregern erforderlich und seien strikt zu beachten, meldet die Kreisverwaltung weiter. Es finden Kontrollen statt. Verstöße können mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden.

(Bereits am 12.03. erschienen)


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.03.2001

<< zurück