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Kreis verspricht eine exakte Euro-Umrechnung der Gebühren

Von Abfallwirtschaft bis Schülertickets: Bis Jahresmitte stellt sich die Kreisverwaltung intern auf die neue Währung um

Die Umstellung von der D-Mark auf den Euro läuft innerhalb der Keisverwaltung Ahrweiler auf Hochtouren. Bis Mitte des Jahres soll das gesamte Kreisrecht umgestellt sein.

Konkret gilt dies beispielsweise für die Gebühren der Abfallentsorgung, der Kreismusikschule oder für den Elternanteil bei der Schülerbeförderung. Diese Umstellung soll zunächst hausintern innerhalb der Kreisverwaltung ablaufen, damit die Rechtsgrundlage für die offizielle Euro-Einführung zum 1. Januar 2001 frühzeitig steht.

Dabei wird Wert darauf gelegt, dass für die Bürger keinerlei Nachteile bei der Umrechnung von der D-Mark auf den Euro entstehen. So will man im Kreishaus exakt und punktgenau umrechnen - und nicht aufrunden.

Im Mittelpunkt der Kreis-Aktivitäten stehen das Haushaltskassen- und Rechnungswesen. Dafür wurden entsprechende EDV-Programme installiert, die das Zahlungswesen eurogerecht umstellen. Dies gilt beispielsweise für die Kfz-Zulassungsstelle und das Jugendamt, wo unter anderem das Erziehungsgeld ausgezahlt wird.

Der Euro wurde am 1. Januar 1999 eingeführt. Seit diesem Zeitpunkt kann für den unbaren Zahlungsverkehr, wie etwa für Überweisungen, wahlweise die D-Mark oder der Euro gewählt werden. Nach einer Übergangsfrist werden zum 1. Januar 2002 der Barverkehr eingeführt und die öffentlichen Haushalte auf den Euro umgestellt. Bis dahin bleiben die auf D-Mark lautenden Banknoten und Münzen zunächst einziges gesetzliches Zahlungsmittel. Im unbaren Verkehr besteht bereits die Möglichkeit, in D-Mark und Euro zu zahlen.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.03.2001

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