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Wer verreist, sollte Tipps gegen die MKS beachten

Keinen Reiseproviant von Klauentieren mitbringen - Zahlreiche Anrufe beim Kreis

"Was muss ich wegen der Maul- und Klauenseuche beachten, wenn ich nach Großbritannien, Frankreich oder in die Niederlande in Urlaub fahre?" Solche und ähnliche Fragen häufen sich in diesen Tagen mit Beginn der Reisezeit beim Veterinäramt der Kreisverwaltung Ahrweiler.

Aus diesem Grunde fasst die Kreisverwaltung die wichtigsten Hinweise zusammen, die das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft zur MKS speziell für Reisende gibt ( www.bml.de) .

Die MKS sei für den Menschen ungefährlich, das Virus jedoch hochgradig ansteckend für alle Klauentiere. Bei den empfänglichen Tierarten - insbesondere Rindern, Schweinen Schafen und Ziegen - könnten schwere wirtschaftliche Verluste eintreten. Der Erreger werde von infizierten Tieren weitergegeben. Er könne aber auch übertragen werden durch Fleisch und Milch sowie deren Produkte, durch Häute, Felle und Trophäen, durch Kleider und Schuhe oder andere Gegenstände aus infizierten Gebieten.

Daraus ergeben sich folgende Regeln für Reisende, die aus einem Land oder einer Region mit MKS zurückkehren:

Erstens: keine von Klauentieren stammenden Erzeugnisse von der Reise mitbringen, auch wenn sie nur für den eigenen Verzehr vorgesehen sind, beispielsweise als Reiseproviant, Reisegebrauch oder Geschenk.

Zweitens: Schuhe und Kleidung nach einem Besuch auf einem Gehöft mit Rindern, Schafen, Ziegen oder Schweinen reinigen und desinfizieren; anschließend für mindestens eine Woche jeden Kontakt mit Tieren der empfänglichen Arten vermeiden.

Drittens: niemals Tiere mit Speiseresten füttern, auch keine Schweine.

(Bereits am 27.03. erschienen)



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 29.03.2001

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