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Region setzt auf das Kanzleramt und die Zuverlässigkeit des Parlaments

Politische Spitzen der Region fordern punktgenaue Einhaltung des Berlin/Bonn-Gesetzes

In einer gemeinsamen Presseerklärung haben Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Rhein-Sieg-Landrat Frithjof Kühn und die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann die Forderungen des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs zurückgewiesen: "Die Region erwartet, dass jetzt nicht mehr am Berlin/Bonn-Gesetz gerüttelt wird", sagten die politischen Spitzen der Region mit einer Stimme. Dies gelte umso mehr, als der Bundeskanzler hierzu klar Stellung bezogen habe.

Für die Region ist die weitere Präsenz von Bundesministerien und Bundesbehörden nicht verhandelbar. Man habe in der Region den Wegfall von Zehntausenden Arbeitsplätzen verkraften müssen. "Einen ähnlichen Kraftakt kann die Region nicht mehr leisten", so Dieckmann, Kühn und Pföhler weiter. Die positive Entwicklung werde nur dann Bestand haben, wenn das Berlin/Bonn-Gesetz auch in Zukunft Bestand und die Region damit Planungssicherheit habe.



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.04.2001

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