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Starker Wirtschaftsmotor für strukturschwache Eifel

Nürburgring: Landrat Pföhler fordert "ständig internationale Standards"

Der Nürburgring muss angesichts des immer härter werdenden Wettbewerbs im Motorsport ständig internationale Standards setzen. Das neue Boxengebäude, ein 30-Millionen-Mark-Projekt und die größte Investition seit dem Neubau der Grand-Prix-Strecke, sei ein neues Highlight, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler vor der Einweihung des neuen Bauwerks.

"Wir können uns nicht darauf verlassen, dass die Formel 1 auf ewig am Nürburgring fährt", warnte Pföhler. Die Formel 1 sei bis ins Jahr 2004 vertraglich gesichert. "Deshalb muss bereits jetzt alles daran gesetzt werden, dass wir für die neuen Verhandlungen möglichst viel zu bieten haben", betonte der Ahrweiler Landrat weiter.

Der Kreis Ahrweiler habe sich mit 150.000 Mark am neuen Boxengebäude beteiligt. "Das ist für uns viel Geld", räumte Pföhler ein, "aber wir wollen uns einbringen, wenn es darum geht, einen kraftvollen Wirtschaftsmotor für den strukturschwachen Eifelraum stets neu zu starten."

Der "Ring" habe im vergangenen Jahr rund 1,9 Millionen Besucher in die Eifel gezogen. Eine Untersuchung habe ergeben, dass bereits 1997 an einem Formel 1-Rennwochende 120 Millionen Mark umgesetzt wurden. 2.500 Arbeitsplätze hingen mittelbar oder unmittelbar vom Nürburgring ab, erklärte Dr. Pföhler.



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.05.2001

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