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Eklatante Tierschutzmängel in Eifeler Bullenbestand

Wegen eklatanter Tierschutzmängel musste das Veterinäramt der Kreisverwaltung Ahrweiler in einem Bullenbestand im westlichen Kreisgebiet ordnungsrechtlich einschreiten [3. Mai]. Das meldet die Kreisverwaltung Ahrweiler.

Acht verendete Tiere, die nach erster Einschätzung verhungert sind, wurden heute in dem 30 Bullen umfassenden Bestand unter schlimmsten Haltungsbedingungen vorgefunden. Zwei Tiere mussten sofort getötet werden. Der Abtransport der restlichen Tiere über einen Viehhändler wurde vor Ort verfügt. Die schlachtreifen Tiere werden geschlachtet, die restliche Tiere anderweitig tierschutzgerecht aufgestallt.

Die Kreisverwaltung wurde aufgrund einer Anzeige über die Zustände informiert und war in weniger als einer halben Stunde vor Ort. Die Polizei wurde vorsorglich eingeschaltet. Die eingeleiteten Maßnahmen wurden dem Landwirt unter psychologischer Betreuung durch das Kreis-Gesundheitsamt Ahrweiler eröffnet. Er zeigte sich einsichtig und hat den Maßnahmen zugestimmt. Das Kreis-Gesundheitsamt wird sich weiter um den Landwirt kümmern, gegen den ein tierschutzrechtliches Strafverfahren eingeleitet wird.

(Bereits am 03.05. erschienen)


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 11.05.2001

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