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Der Energie-Kommissar ermittelt gegen überflüssigen Verbrauch

Landrat Pföhler hat Jörg Hamacher zum Energiebeauftragten ernannt - Co 2 -Ausstoß an Schulen um 8,5 Tonnen reduziert - "Tag der Umwelt" am 5. Juni

Erneuerbare Energien und ökologische Bauweisen stellen für Landrat Dr. Jürgen Pföhler Techniken dar, "die immer mehr an Bedeutung gewinnen und für die Zukunft unerlässlich sind". Aus diesem Grunde setzt der Kreis Ahrweiler bei seinen Gebäuden einen verstärkten Akzent auf Energie-Controlling und Energie-Einsparung.

Und: Seit März diesen Jahres hat Pföhler in der Kreisverwaltung den ersten "Energie-Kommissar" installiert. Als Energiebeauftragter achtet Jörg Hamacher darauf, dass bei kreiseigenen Baumaßnahmen regenerative Energieformen verstärkt zum Zuge kommen. Dies gilt für die Planung künftiger und die Sanierung bestehender Gebäude.

Der Landrat: "Wir müssen die natürlichen Umweltressourcen sparsam nutzen und schützen. Daher gilt es, Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen." Der Einsatz eines festen Energiebeauftragten in der Kreisverwaltung habe zu einer seiner ersten strategischen Weichenstellungen als neuer Landrat gezählt, erklärt Dr. Pföhler zum "Tag der Umwelt" am 5. Juni.

Die konkreten Aufgaben Hamachers: den Verbrauch von Heizöl, Gas, Wasser und Strom an den kreiseigenen Gebäuden - vor allem den Schulen - kontrollieren und Energiesparmaßnahmen vorschlagen. Der Zweck: Umweltschutz und Kostensenkung.

Der Sachstand an den Schulen im Überblick: Beim Neubau des Peter-Joerres Gymnasiums in Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde erstmals eine Photovoltaik-Anlage installiert. Photovoltaik-Anlagen erzeugen Strom aus Sonnenenergie, während Solaranlagen zur Brauwassererwärmung eingesetzt werden.

Im Dezember vergangenen Jahres wurde bereits die zweite Photovoltaik-Anlage am Erich-Klausener Gymnasium Adenau vorgestellt. In Planung befindet sich zurzeit eine weitere solche Anlage beim Rhein-Gymnasium Sinzig, die wahrscheinlich noch in diesem Jahr in Betrieb geht.

Beim Erweiterungsbau der Realschule Ahrweiler haben die Verantwortlichen des Kreises auf eine Ressourcen schonende Bauweise geachtet; dies betrifft die Einhaltung der Niedrigenergie-Standards, die Installation wasserloser Urinale, eine Photovoltaik-Anlage sowie eine solare Brauchwassererwärmung für den Neubau der Sporthalle.

Wenn die Photovoltaik-Anlagen an den Schulen laufen, rechnet man in der Kreisverwaltung mit einem jährlichen Stromgewinn von acht Megawattstunden (8.000 Kilowattstunden). Insgesamt reduziert diese Nutzung regenerativer Energien mit Photovoltaik- und Solaranlagen der Co2-Ausstoß um 8,5 Tonnen pro Jahr.



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 25.05.2001

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