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Tollwut-Gefahr durch Hunde aus Marokko

Touristen und falsch verstandener Tierschutz

Wer Hunde aus falsch verstandenem Tierschutz aus südlichen Ländern nach Deutschland bringt, handelt widerrechtlich und kann die Gesundheit gefährden. Darauf weist die Kreisverwaltung Ahrweiler hin. Anlass: Deutsche Touristen haben möglichwerweise mit Tollwut infizierte Hunde-Welpen aus Marokko mitgenommen.

Bei einem in Frankreich widerrechtlich aus Marokko eingeführten Hund habe sich der Tollwutverdacht bereits bestätigt. Nachforschungen legten nahe, dass mindestens vier Wurfgeschwister des infizierten Tieres nach Deutschland beziehungsweise Frankreich eingeführt worden seien. Der Appell der Amtstierärzte im Ahrweiler Kreishaus: Wer in den vergangenen Monaten einen Hund aus Marokko mitgebracht hat, soll sich vorsorglich umgehend bei einem Tierarzt oder der Kreisverwaltung melden.

Bei der Tollwut handelt es sich um eine virusbedingte Infektionskrankheit, die über den Speichel kranker Tiere auch auf den Menschen übertragen werden kann. Nur eine Schutzimpfung kann helfen. Bei nicht rechtzeitiger Behandlung führt die Krankheit zum Tod.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 07.06.2001

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