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Neues Kreisgeld für alte Krypta

20.000 Mark für Apollinariskirche Remagen - Landrat: "Herausragendes kulturhistorisches Bauwerk"

Der Kreis Ahrweiler unterstützt die Sanierungsarbeiten in der Apollinariskirche Remagen auch in diesem Jahr. Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat den entsprechenden Zuschussbescheid über 20.000 Mark an die Kölnische Franziskanerprovinz als Träger der Kirche unterschrieben.

Mit diesem Geld übernimmt der Kreis die Kosten des Restaurators für die Untersuchung, Dokumentation und Ausführung der Dekorationsmalerei in der Krypta. Pföhler nannte den Kreiszuschuss "einen wertvollen Beitrag für den Erhalt eines überregionalen und herausragenden kulturhistorischen Bauwerkes". Dem Kulturdenkmal Apollinariskirche komme eine solch hohe Bedeutung zu, dass der Kreis trotz seiner angespannten Haushaltslage freiwillig helfe, betonte Dr. Pföhler.

Neben der Dekorationsmalerei in der Krypta sieht das Bauprogramm für 2001 vor, die Instandsetzung mit Steinarbeiten am Nordgiebel sowie am Nordostbereich des Land- und Querhauses weiterzuführen. Zudem steht die Konservierung der Innenmalerei im südlichen Querhaus und Chorjoch an. Bei einem Ortstermin im März hatte sich Landrat Pföhler persönlich über die Restaurierungsarbeiten in der Apollinariskirche informiert.

Mit den jetzigen 20.000 Mark hat der Kreis Ahrweiler seit 1986 insgesamt rund 600.000 Mark für die Remagener Kirche überwiesen. Bei der seit 1986 laufenden Sanierung wurde das Außenmauerwerk restauriert, in den Jahren 1995 und 96 das Dach und zusätzlich seit 1997 das Kircheninnere. An den Kosten von bislang rund 5,8 Millionen Mark beteiligen sich der Bund, das Land Rheinland-Pfalz, das Bistum Trier, die Kölnische Franziskanerprovinz in Düsseldorf einschließlich einem Förderverein, der Kreis Ahrweiler und die Stadt Remagen.



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.06.2001

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