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Der Kreis dichtet seine letzte Deponie ab

Sieben Millionen Mark für die Anlage in Brohl-Lützing

Der Kreis Ahrweiler wird die frühere Abfalldeponie Brohl-Lützing abdichten und rekultivieren. Der Werksausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) hat grünes Licht für die entsprechenden Ingenieurleistungen gegeben. Damit sind nach den Worten von Landrat Dr. Jürgen Pföhler "die Weichen dafür gestellt, auch die letzte vom Kreis betriebene Hausmülldeponie nach dem neuesten Stand der Technik abzudichten".

Im Gegensatz zu den anderen Hausmülldeponien mussten bei der Anlage in Brohl-Lützing Setzungsbewegungen abgewartet werden. Grund: Der Deponiekörper erreicht mit 60 Metern eine ungewöhnlich große Höhe. Mittlerweile hat sich diese Setzung weitgehend stabilisiert. Daher kann der AWB den Abschluss dieser Deponie in Angriff nehmen.

Auf den Deponiekörper wird ein Dichtungssystem aufgetragen, das insbesondere das Eindringen von Sickerwasser verhindert. Anschließend wird das Gelände rekultiviert und bepflanzt. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2002 beginnen. Die Bauzeit beträgt etwa ein Jahr. Das Auftragsvolumen einschließlich der Bepflanzung ist mit rund sieben Millionen Mark veranschlagt.



Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.06.2001

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