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Landrat: Arp-Museum auch während Umbau erste Klasse

"Die Kunst kommt durch das Skulpturenufer zu den Menschen"

Das Arp-Museum in Rolandseck wird auch während der Umbauphase und bis zum Museums-Neubau nach den Plänen des amerikanischen Stararchitekten Richard Meier "ein künstlerisches und kulturpolitisches Aushängeschild erster Klasse weit über den Kreis Ahrweiler hinaus in die ganze Welt" bleiben. Davon zeigte sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler nach einem Besuch des Arp-Museums überzeugt.

Dabei informierte sich der Ahrweiler Landrat auch über den Stand des "Skulpturenufers" am Rhein, an dem bis zur Eröffnung des Meier-Neubaus zwölf bis 14 Werke installiert werden sollen. Als eine der ersten drei Skulpturen sind zwei Bilder des Schweizer Künstlers Thomas Huber geplant, die sich mit den Ansichten von Remagen und Erpel auseinandersetzen.

Dr. Pföhler sieht ebenso wie der Direktor des Arp-Museums, Raimund Stecker, im Remagener Skulpturenufer die große Chance, das Arp-Museum schon vor seiner Eröffnung in der breiten Öffentlichkeit zu etablieren. Pföhler: "Die Kunst kommt durch das Skulpturenufer zu den Menschen, bevor die Menschen ins Arp-Museum gehen."

Besonders erfreut zeigte sich der Landrat über die breite Unterstützung der Aktion "Skulpturenufer". Pföhler dankte den zahlreichen Unternehmern aus Remagen und der Umgebung, ohne deren Hilfe "ein solch exponiertes Kunstobjekt" nicht zustande gekommen wäre. Auch moderne Kunst sei auf gesellschaftliches Engagement und die Hilfe einzelner Bürger angewiesen, sagte Pföhler. Zugleich richtete er einen Dank an die Stiftung Bahnhof Rolandseck, das Arp-Museum, die Mainzer Landesregierung und die Stadt Remagen für ein "großzügiges Kultursponsoring".

(Bereits am 06.07.2001 erschienen)



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.07.2001

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