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AW-Bürger sammeln Altglas besser als der Bundesdurchschnitt

Dennoch: Flaschen und Gläser sauber trennen - Glühbirnen zum Restmüll

Jeder Bürger des Kreises Ahrweiler wirft im Durchschnitt 43 Kilogramm Altglas in die dafür vorgesehenen Container. Diese Zahl bezieht sich auf das Jahr 1999 und liegt deutlich über dem Landes- und dem Bundesdurchschnitt.

Rund 80 Prozent aller in Deutschland verkauften Einweg-Glasflaschen werden aus Altglas hergestellt. Diese hohe Wiederverwertungsquote spart Rohstoffe und Energie. Von den leeren Flaschen und Gläsern, die in den Altglascontainern landen, können bis zu 98 Prozent wieder verwertet werden. Voraussetzung allerdings: Die Container werden richtig befüllt.

In jüngster Zeit häufen sich die Klagen der Glashütten, dass neben Altglas auch Müll in die Container gelangt oder die farbliche Trennung des Glases nicht beachtet wird. Aus diesem Grund gibt der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) einige Tipps. Denn nur wenn keine Fremdstoffe in die Behälter gelangen, lassen sich die hohen Verwertungsquoten halten.

Erstens: Flaschen und Gläser bitte nach Farben getrennt in die Boxen werfen. Es gibt Stahlbehälter für weißes (durchsichtiges), braunes und grünes Glas. Blaue Flaschen gehören zum Grünglas.

Zweitens: Bleimanschetten von den Flaschenhälsen entfernen. Kein Porzellan oder Keramik einwerfen.

Drittens: Flachglas wie Fenster- oder Spiegelglas wegen des höheren Schmelzpunktes nicht in die Glascontainer werfen. Das Gleiche gilt für Glühbirnen. Diese Stoffe gehören in die graue Restmülltonne.

Viertens: Kunststoff- oder Metallverschlüsse können jedoch auf den Flaschen und Gläsern bleiben, da diese Reststoffe aussortierbar sind.

Fünftens: Alte Flaschen und Gläser dürfen in den Containern zerknallen - die Ruhe der Anwohner hingegen nicht. Daher gelten feste Einwurfzeiten an Werktagen einschließlich Samstagen zwischen 7 und 19 Uhr. Abends und nachts sowie an Sonn- und Feiertagen sind die Container tabu. Und: Leere Kartons oder sonstiger Restmüll haben nichts neben den Containern zu suchen.



Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.07.2001

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