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Erst reinigen, dann nachgucken

Entwässerungssystem der ehemaligen Deponie wird regelmäßig inspiziert - Kamera fährt durch 2,5 Kilometer Leitungen

Der Kreis Ahrweiler lässt das Entwässerungssystem der früheren Abfalldeponie Remagen-Oedingen auch in Zukunft exakt untersuchen. Der Werksausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB), der jetzt unter der Leitung von Landrat Dr. Jürgen Pföhler tagte, stimmte einem entsprechenden Auftrag an eine Spezialfirma zu. Der Auftrag umfasst ein Volumen von 161.000 Mark und läuft über fünf Jahre. Der bisherige Vertrag läuft aus.

Konkret sind zwei Schritte vorgesehen. Erstens werden die Entwässerungsleitungen im und unter dem Deponiekörper regelmäßig gereinigt. Damit wird die Funktionstüchtigkeit des Systems gesichert. Das Sicker- und Oberflächenwasser kann abfließen.

Anschließend werden die insgesamt rund 2,5 Kilometer langen Rohrleitungen einer Inspektion unterzogen. Dazu werden die Rohre mindestens einmal im Jahr mit einer Kamera befahren und geprüft. Der AWB muss die Ergebnisse der Inspektionen dokumentieren und der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz als zuständiger Kontrollbehörde vorlegen. Das Sicker- und Oberflächenwasser wird gesammelt und gereinigt.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 28.09.2001

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