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Job- und Semestertickets gelten jetzt für den gesamten AW-Kreis

Zusatzticket für erweiterten Bereich kostet 35 bzw. 50 Mark - VRS-Pendler nach Bonn und Rhein-Sieg können Angebot nutzen

Gute Nachricht für Pendler mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Raum Bonn, Rhein-Sieg und Köln: Das Job- und Semesterticket gilt ab sofort für alle Einwohner im Kreis Ahrweiler, die in den Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) fahren. Voraussetzung: Die Arbeitgeber beziehungsweise Hochschulen haben eine entsprechende Vereinbarung mit dem VRS getroffen.

Mit dieser Neuregelung, die von den politischen Gremien des Kreises Ahrweiler beschlossen wurde, kommen jetzt auch die Einwohner aus den Verbandsgemeinden Brohltal, Adenau und dem Südwestteil der VG Altenahr (ab der Linie Ahrbrück-Berg-Kalenborn), für die der Sondertarif bislang nicht galt, in den Genuss der VRS-Vergünstigung.

Die Kreisverwaltung Ahrweiler stellt dem Personenkreis des jetzt erweiterten Gebietes entsprechende Zusatztickets zur Verfügung. Die Fahrgäste zahlen einen Eigenanteil von 50 Mark monatlich, Studenten und Auszubildende 35 Mark monatlich. Fahrgäste des übrigen Übergangsbereichs im Kreis Ahrweiler, für die die VRS-Tickets bereits galten, brauchen dieses Zusatzticket nicht. Denn diese Gebiete - vor allem an der unteren Ahr und der Rheinschiene - zählen wegen der starken Pendlerverflechtung ohnehin zum Übergangstarif des VRS. Das Zusatzticket gilt vom nächstgelegenen Schienenbahnhof aus.

Zum Hintergrund: Vor wenigen Monaten hatte der Kreis Ahrweiler den Übergangstarif in den VRS verlängert. Mit diesem Tarif können die Fahrgäste von Bahn und teilweise auch von Bussen mit einer einzigen Fahrkarte mehrere Verkehrsmittel in Richtung Bonn und Rhein-Sieg-Kreis benutzen. Dieser verlängerte Vertrag, der bis 2004 läuft, begünstigt Fahrgäste aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Grafschaft, Remagen, Sinzig, der Verbandsgemeinde Bad Breisig und Teilen der Verbandsgemeinde Altenahr. Die dortigen Einwohner brauchen das neue Zusatzticket nicht.

Die Kunden des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) benutzen Busse und Bahnen im VRS mit nur einem Fahrschein, der für die Gesamtstrecke gilt und preiswerter ist als mehrere Fahrscheine für die einzelnen Verkehrsmittel. Der Verlustausgleich für die beteiligten Verkehrsunternehmen kostet den Kreis Ahrweiler jährlich 420.000 Mark und wird vom Land Rheinland-Pfalz zur Hälfte bezuschusst. Der AW-Kreis hat 210.000 Mark zu tragen.

Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Petra Müller, Ruf 02641/975-332, und Brigitte Vetter, Ruf: 02641/975-460. Hier sind Zusatztickets und entsprechende Anträge erhältlich.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.10.2001

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