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Problem durch Zusammenarbeit vor Ort gemeinsam angehen

5. Koblenzer AIDS/Hepatitis-Forum

Namhafte Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet der Arbeitskreis AIDS Rheinland-Pfalz Nord zum 5. Koblenzer AIDS/Hepatitis-Forum, das am Samstag, 20. Oktober, im Städtischen Klinikum Kemperhof stattfindet. Darauf weist jetzt die Kreisverwaltung hin.

Das Forum wendet sich an alle, die mit dem Thema AIDS und Hepatitis zu tun haben: Ärtze, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Betroffene und Angehörige, sowie an interessierte Laien. Über beide Erkrankungen informiert das Forum und setzt in diesem Jahr einen Schwerpunkt bei betroffenen Frauen, deren komplexe Situation oft vernachlässigt wird.

Aber auch Fragen der Infektionsprävention und der Risikobegleitung in Schule und Jugendarbeit sind Thema. Erfahrungsberichte aus der Sexualpädagogik und der Drogenprävention gehören genau so dazu wie Informationen zu Piercings und Tattoos.

Hepatitis und AIDS werden auf dem Forum sowohl unter medizinischen als auch unter psychologischen Aspekten behandelt. Die HIV-Infektion bleibt weiter nicht heilbar. Dagegen hat die Einführung morderner Kombinationstherapien bei der Hepatitis C neue Therapiefortschritte und Heilungschancen bewirkt. Anliegen des Forums ist es, die drei Säulen medizinischer Fortschritt, psychosoziale Begleitung und Prävention miteinander zu verzahnen.

Im Arbeitskreis AIDS Rheinland-Pfalz Nord engagieren sich die Gesundheitsämter der Region, die Aids-Hilfe Koblenz, die psychosoziale Aids-Beratung des Caritasverbandes, das Haus Horizont in Lahnstein, die Barmer Koblenz sowie die Immunologische Ambulanz im Kemperhof und deren Förderkreis. Mit dem Aids-Forum soll allen, die mit Aids und Hepatitis zu tun haben, die Möglichkeit zur Fortbildung und zum Austausch gegeben werden. Die Veranstaltung ist als Fortbildung für Ärtze im Praktikum (AIP) und Lehrer anerkannt.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.10.2001

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