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Besseres Raumklima für empfindliche Objekte und neues Ausstellungskonzept ab 2002

Landrat Dr. Pföhler zu Besuch im Friedensmuseum Brücke von Remagen

Fast eine halbe Million Besucher aus aller Welt haben bereits das Friedensmuseum Brücke von Remagen besucht, seit es im Jahr 1980 eröffnet wurde. Landrat Dr. Jürgen Pföhler informierte sich jetzt vor Ort über den derzeitigen Zustand und die für das nächste Jahr geplante Modernisierung des Museums. Hans Peter Kürten, der Vorsitzende des Vereins "Friedensmuseum Brücke von Remagen e.V." hatte den AW-Landrat zu der Besichtigung eingeladen.

"Dieses Museum, das in den weltberühmten Türmen der Brücke von Remagen und damit in einem der bedeutendsten Denkmäler unseres Kreises eingerichtet ist, stellt eine beeindruckende Gedenkstätte für den Frieden dar", stellt Dr. Pföhler die Bedeutung der Einrichtung heraus.

Da die ständige Ausstellung nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht, hat der Trägerverein ein neues Ausstellungskonzept in Auftrag gegeben. Der erste Schritt zur Umsetzung dieses Konzeptes war der Einbau einer Temperieranlage in den Brückentürmen, der im Winter vergangenen Jahres erfolgte. Die Anlage soll das Raumklima verbessern, damit das Museum in Zukunft auch empfindliche Ausstellungsobjekte und Geräte zeigen kann.

Wegen der Feuchtigkeit musste bislang die gesamte Ausstellung im Herbst abgebaut und ausgelagert werden. An den Gesamtkosten für die Anlage, die sich auf etwa 120.000 Mark beliefen, beteiligte sich der Landkreis aufgrund der internationalen Bedeutung des Museums mit einem Zuschuss von 20.000 Mark.

Das neue Ausstellungskonzept, mit dem sich das Museum ab dem Jahr 2002 präsentieren wird, sieht neben der Darstellung der Geschichte der ehemaligen Ludendorffbrücke, die für den Krieg erbaut und im Krieg zerstört wurde, als Schwerpunkt zahlreiche sog. "Friedenspunkte" vor. Sie sollen den Besuchern in Form von kleinen Beiträgen, Fotos oder Zitaten den Frieden als Ziel der Auseinandersetzung mit Krieg und Gewalt vor Augen führen. Entwickelt haben das Konzept Dr. Stephanie Jacobs und Dorothea Stanic.

(Bereits am 17.10.2001 erschienen)



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.10.2001

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