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Das Rodder Maar soll "Nachwuchs" bekommen

Kleine T├╝mpel schaffen Lebensraum f├╝r Amphibien und Libellen - Landrat und B├╝rgermeister stellten neue Brosch├╝re vor - Schrift ist kostenlos erh├Ąltlich

Druckfrisch erschienen ist die Neuauflage der Brosch├╝re zum Rodder Maar. Die 44-seitige Schrift mit gr├╝nem Titel liegt kostenlos bereit bei der Kreisverwaltung Ahrweiler und der Verbandsgemeinde Brohltal in Niederzissen. Landrat Dr. J├╝rgen Pf├Âhler und B├╝rgermeister Hermann H├Âfer stellten das erweiterte Werk jetzt vor.

Die Brosch├╝re (Titel: Das Rodder Maar - Ein Ort des Wandern und der Wissenschaft im Vulkanpark Brohltal/Laacher See) wurde neu aufgelegt und inhaltlich erweitert, weil die Vorg├Ąngerschrift aus dem Jahre 1999 restlos vergriffen ist. Die hohe Nachfrage sei ein Beweis f├╝r das gro├če Interesse am renaturierten Rodder Maar und an der fundierten Beschreibung dieses Naturschutzprojekts, ├Ąu├čerten sich Landrat und B├╝rgermeister unisono.

F├╝nf Einzelbeitr├Ąge bekannter Autoren beschreiben Wissenswertes und Interessantes zu Geschichte und Geologie des Gew├Ąssers, zu seiner Renaturierung und ├Âkologischer Bedeutung und zu seinem Erholungswert. Farbfotos und Karten bieten weitere Veranschaulichungen.

Ganz neu: ein Kapitel des Diplom-Biologen J├Ârg Hilgers aus Koblenz. Der Wissenschaftler stellt die Pflege und Entwicklungsplanung des Areals vor. Dabei wirft Hilgers einen Blick in die Zukunft und nennt mehrere Ma├čnahmen, die f├╝r die kommenden Jahre anvisiert werden sollten. Zwei seiner Vorschl├Ąge: Die nat├╝rliche Wiederbewaldung m├╝sse durch geeignete Pflegema├čnahmen unterbunden werden; die optimale Pflegeart daf├╝r sei eine extensive Beweidung mit Glanrindern. Au├čerdem sollte weitere kleine T├╝mpel am Rande des Hauptgew├Ąsers angelegt werden, die als Lebensraum insbesondere f├╝r Amphibien und Libellen dienen.

Das Rodder Maar befindet sich in der Gemarkung Niederd├╝renbach und kann von dort sowie aus Richtung Oberzissen (Marienkopf) und Niederzissen-Rodder erreicht werden.

(Bereits am 12.11.2001 erschienen)



Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 15.11.2001

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