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Klappe auf: Kleine Tonne hoch, große Tonne runter

Bis zu 30.000 Haushalte werden mit neuen Müllgefäßen beliefert - Größeres Volumen bei gleichen Gebühren - Bürger brauchen sich um nichts zu kümmern

"Wann werden welche Mülltonnen getauscht?" Diese Frage wird den Mitarbeitern des Abfallwirtschaftsbetriebs Kreis Ahrweiler (AWB) in diesen Tagen häufig gestellt. Hintergrund: Haushalte ab einer bestimmten Personenzahl erhalten im kommenden Jahr größere Abfallgefäße. Die wichtigste Info vorab: Die Tonnen werden automatisch getauscht, die Bürger brauchen sich um nichts zu kümmern.

Der neue Service bringt nach den Worten von Landrat Dr. Jürgen Pföhler "mehr Kundenservice und Bürgerfreundlichkeit, ohne dass der Kreis Ahrweiler deswegen die Abfallgebühren erhöht." Eine Kundenbefragung des AWB hatte ergeben, dass das Volumen der Gefäße oft nicht ausreicht. Dr. Pföhler: "Viele Bürgerinnen und Bürgen kommen mit den kleinen Tonnen nicht zurecht. Das wird jetzt geändert."

Das Mindestvolumen für die graue Restmüll- und die braune Biotonne wird auf 15 statt bisher zehn Liter pro Person und Woche angehoben. Vor allem die 80-Liter-Restmülltonne - vorgesehen für eine bis vier Personen pro Grundstück - wurde von zahlreichen Bürgern als zu klein empfunden.

Ab 2002 gelten folgende Eckpunkte: Erstens: Bis zu zwei Personen auf einem Grundstück behalten ihre bisherigen 80-Liter-Tonnen für Rest- und Biomüll. Zweitens: Haushalte mit drei und vier Personen je Grundstück werden mit einem 120-Liter-Gefäß ausgestattet. Und drittens: Fünf bis acht Personen je Grundstück erhalten 240 Liter fassende Gefäße für Rest- und Biomüll.

"Der Tonnenumtausch startet im Januar und soll in der ersten Jahreshälfte 2002 flächendeckend im gesamten Kreisgebiet abgeschlossen sein", weist AWB-Werkleiter Walter Reichling auf den Zeitplan hin. Über den genauen Zeitpunkt des Tonnentauschs in den jeweiligen Städten und Dörfern werden die Bürger rechtzeitig informiert.

Der Umtausch läuft so ab: An den normalen Terminen der Müllabfuhr entleeren die Müllwerker die befüllten Tonnen. Weitere Fahrzeuge laden die dann leeren Tonnen der betreffenden Haushalte auf und stellen die neuen, größeren Gefäße vor die Haustür. Hinweis des AWB: Der Umtausch ist kein Zwang. Wer seine kleinen Tonnen auch in Zukunft behalten möchte, kann dies tun.

Der Startschuss fällt ab Januar in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Gemeinde Grafschaft. Anschließend sind die Städte Remagen und Sinzig sowie die Verbandsgemeinde Bad Breisig an der Reihe. In der dritten Phase werden die Gefäße in den Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr und Brohltal getauscht. Der Umtausch betrifft nach derzeitigem Stand zwischen 25.000 und 30.000 Haushalten. Insgesamt betreut der AWB mehr als 50.000 Haushalte im Kreis Ahrweiler.



Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 15.11.2001

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