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Schweinepest: Untersuchungspflicht gilt jetzt für gesamten AW-Kreis

Alle im Kreis Ahrweiler erlegten Wildschweine müssen ab sofort auf die Schweinepest untersucht werden. Bisher galt die Untersuchungspflicht nur für die in der Verbandsgemeinde Adenau erlegten Wildschweine, weil sich die Seuche über den Nachbarkreis Daun auf das angrenzende Kreisgebiet ausbreitete und Teile der VG Adenau als gefährdeter Bezirk und Überwachungsgebiet erklärt werden mussten.

Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler weiter meldet, hat das Landesuntersuchungsamt in Koblenz die Untersuchungspflicht jetzt auf alle im AW-Kreis erlegten Wildschweine ausgedehnt. Die Untersuchungen geben Aufschluss über die Verbreitung der Schweinepest beim Wildschwein und dienen als Grundlage zur Festlegung eines für das Frühjahr 2002 geplanten Impfgebietes. Außerdem dienen diese Maßnahmen dem Schutz der Hausschweine haltenden Landwirtschaftsbetriebe, die derzeit mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko rechnen müssen.

Die Amtstierärzte der Kreisverwaltung weisen nochmals darauf hin, dass die Schweinepest für den Menschen ungefährlich ist. Die von den Neuregelungen betroffenen Jäger und Jagdpächer werden von der Kreisverwaltung informiert und erhalten das erforderliche Material zugesandt. Gleichzeitig seien alle Jäger aufgefordert, das Schwarzwild verstärkt zu bejagen, heißt es aus dem Kreishaus. Nur wenn der vorhandene Wildschweinbestand deutlich reduziert werde, könnten die Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung Erfolg haben. (Bereits am 23.11.2001 erschienen)



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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 29.11.2001

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