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Alte Dörfer mit frischem Geld erneuern

700.000 Mark an Zuschüssen im AW-Land bewilligt - Bauherren bitte beim Kreis melden

Die private Dorferneuerung zeigte sich auch im vergangenen Jahr als Renner bei Bauherren und als Investitionsspritze für die Unternehmen im Kreis Ahrweiler. Auch für 2002 werden wieder Mittel aus dem Dorferneuerungstopf des Landes bereitgestellt.

Rund 700.000 Mark flossen 2001 aus der Kreisverwaltung als Zuschüsse für die Sanierung alter Bausubstanz. 28 private Projekte wurden kreisweit gefördert. Landrat Dr. Jürgen Pföhler freute sich über diese Gesamtsumme. Grund: "Dieses Geld hat eine Investitionssumme von insgesamt 3,5 Millionen Mark ausgelöst".

Die Förderung sei im Kreis Ahrweiler mehrfach spürbar. Dr. Pföhler: "Zum einen erhalten Privatpersonen Zuschüsse zum Sanieren ihrer alten Häuser. Das verschönert das Ortsbild unserer Gemeinden und erneuert manch traditionsreiches Gebäude. Zum anderen fließt das Geld über Handwerkeraufträge in den heimischen Mittelstand."

Der Förderschwerpunkt lag im vergangenen Jahr in der Verbandsgemeinde Brohltal. Das bei der dortigen Verwaltung für die Dorferneuerung zuständigen Fachpersonal betreute 15 und damit rund die Hälfte aller im AW-Kreis bewilligten Anträge.

Neben der klassischen Gebäudesanierung wurden sieben Struktur verbessernde Maßnahmen gefördert. Dies betraf beispielsweise Umbaumaßnahmen zu Fremdenzimmern, das Errichten von Gaststätten oder bauliche Verbesserungen für ortsansässige Handwerksbetriebe.

Das Hauptaugenmerk der Dorferneuerung liegt auf dem Erhalt und der weiteren Nutzung alter Bausubstanz in Ortskernen. In Gemeinden, die über ein abgestimmtes Dorferneuerungskonzept verfügen, können private Bauherren Zuschüsse erhalten. Die Förderung ist bestimmt für die Schaffung von neuem Wohnraum in Ortskernen sowie für die Erhaltung und Gestaltung ehemaliger land- und forstwirtschaftlicher Betriebe oder Ortsbild prägender Bausubstanz.

Gefördert werden bis zu 30 Prozent der zuwendungsfähigen Aufwendungen und maximal rund 20.400 Euro. Diese Förderung ist auch für Struktur verbessernde Maßnahmen wie Fremdenverkehrseinrichtungen, Lebensmittelgeschäfte oder Gaststätten möglich.

Wichtig für die Antragstellung: Der Bauherr darf mit den Arbeiten nicht vor dem Erhalt des Bewilligungsbescheides anfangen. Die förderfähigen Kosten müssen mindestens rund 7.700 Euro betragen. Pro Vorhaben und Antragsteller kommt nur eine einmalige Förderung in Betracht.

Wer interessiert sich für die Förderung ab dem Jahr 2002? Die Kreisverwaltung Ahrweiler hilft gerne weiter: Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Dirk Ulrich, Zimmer 302, Ruf 02641/975-291, Dirk.Ulrich@kreis-ahrweiler.de, www.kreis.aw-online.de.



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 07.01.2002

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