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PJG spendet im Doppelpack für Ruanda und Brasilien

Landrat Dr. Pföhler erhielt Geld für Kivu, Rainer Müller für Esperantina - AG mit Edith Klaes sorgte für warmen Geldregen bei kaltem Wetter

Sichtlich stolz überreichten Schüler und Lehrer des Peter-Joerres-Gymnasiums (PJG) mit ihrem Schulleiter, Oberstudiendirektor Helmut Rausch, jetzt zwei Spendenschecks mit einer Gesamthöhe von 8.000 Euro.

Einen Scheck erhielt Landrat Dr. Jürgen Pföhler für die Patenschaft des AW-Kreises mit der Gemeinde Kivu in Ruanda - den anderen der Lehrer-Kollege Rainer Müller; PJG-Studiendirektor Müller ist Ansprechpartner der Esperantina-Hilfe für Straßenkinder in Brasilien.

Dr. Pföhler verband die Spendenübergabe mit einem neuerlichen Besuch am PJG. Er dankte Schülern und Lehrern herzlich für die Ruanda-Hilfe in Höhe von 2.500 Euro beziehungsweise 5.000 Mark. Das Geld fließe in die Sekundarschule Bigugu in der ruandischen Patengemeinde Kivu, die nach einer Gebietsreform in "Distrikt Nshili" umbenannt wurde. Die Schule in Ruanda, einem der ärmsten Länder Afrikas, benötige derzeit Möbel und Schulbücher, erklärte Landrat Pföhler den Schülerinnen und Schülern.

Wie kam es zu der Riesen-Spende des PJG? In einer sozial-caritativen Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Oberstudienrätin Edith Klaes hatten die Schülerinnen und Schüler Geschenkartikel gefertigt, die an drei Wochenenden auf dem Ahrweiler Weihnachtsmarkt verkauft wurden. Zahlreiche Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde der PJG-ler erweiterten das Basarangebot mit Bastelarbeiten und gaben selbst Spenden.

Edith Klaes: "Trotz des kalten Wetters und dank der großen Unterstützung aus der Bevölkerung haben wir das Spitzenergebnis von mehr als 8.000 Euro erzielt." Dieser Betrag reiche für die beiden langjährigen PJG-Partnerschaftsprojekte zugunsten der Straßenkinder in Esperantina und Vitoria sowie für die Bigugu-Schule in Ruanda.

Den Kindern und Jugendlichen der Dritten Welt solle geholfen werden, "ihr Leben aktiv und kritisch selbst zu bestimmen und in solidarischer Gemeinschaft mit anderen zu organisieren", schilderte Klaes das Ansinnen ihrer Schule und ergänzte: "Trotz ihrer ungerechten und inhumanen Lebensrealität sollen diese Kinder den Glauben an sich selbst oder den Respekt vor anderen neu finden." Die Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen gelte es zu fördern, um ihnen eine Perspektive zu eröffnen, so Klaes. Den PJG-Schülern habe die Aktion großen Spaß bereitet. Viele wollten auch 2002 wieder mitmachen.

 

Hinweis an die Zeitungen: Zu diesem Artikel erhalten Sie ein E-Mail-Foto. Bildunterzeile:

PJG-Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin Edith Klaes (vorne rechts) überreichten Spenden für bedürftige Kinder und Jugendliche in Ruanda an Landrat Dr. Jürgen Pföhler (vorne) und in Brasilien an Lehrer Rainer Müller (2. Reihe rechts).





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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.01.2002

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