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Kiebitz will gucken

Rodder Maar soll wieder Gr├╝nland-Charakter erhalten

├ťber aktuelle Pflegema├čnahmen am Rodder Maar informiert die Kreisverwaltung Ahrweiler. Die Fichten am S├╝dost-Ufer des Gew├Ąssers werden bis Ende Februar beseitigt, um der Fl├Ąche ihren fr├╝heren Gr├╝nland-Charakter zur├╝ck zu geben. Die Kreisverwaltung hat einen entsprechenden Auftrag an den Jugendhilfeverein erteilt, der die Arbeiten ausf├╝hrt.

Damit wird zus├Ątzlich zum T├╝mpel, der im vergangenen Jahr im Nordost-Abschnitt des Gel├Ąndes angelegt wurde, eine weitere Ma├čnahme des landespflegerischen Pflege- und Entwicklungskonzeptes zum Rodder Maar umgesetzt. Fichten in der N├Ąhe des Gew├Ąsserufers gelten als nicht standortgerecht und bilden zudem f├╝r bestimmte Arten eine Barriere. Vogelarten wie Kiebitz und Wiesenpieper beispielsweise ben├Âtigen offenes und ├╝bersichtliches Gel├Ąnde, auf dem sie Feinde, Greifv├Âgel vor allem, fr├╝hzeitig aus der Entfernung erkennen und fl├╝chten k├Ânnen.

Wenn die Fichten beseitigt sind, wird die Fl├Ąche mit Glanrindern beweidet, um artenreiche Gr├╝nlandgesellschaften gezielt zu f├Ârdern. Letztlich soll sich auf dem Areal die fr├╝here Heidevegetation entwickeln, die der Umgebung des Gew├Ąssers die Bezeichnung "Maarheide" verliehen hat. Das Rodder Maar befindet sich in der Gemarkung Niederd├╝renbach und kann von dort sowie aus Richtung Oberzissen (Marienkopf) und Niederzissen-Rodder erreicht werden.



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 07.02.2002

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