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Deponie Brohl-Lützing wird rekultiviert

Doppelt dichtet besser - 3,5 Mio Euro für Umweltschutz

Auf der stillgelegten Hausmülldeponie Brohl-Lützing baut der Kreis Ahrweiler eine Oberflächenabdichtung. Der Werksausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB), der jetzt unter Leitung von Landrat Dr. Jürgen Pföhler tagte, hat das entsprechende Auftragspaket mit einem Volumen von rund 3,5 Millionen Euro vergeben. Pföhler sprach von einer "gewaltigen Investition in den Umweltschutz".

Diese Maßnahme des Umweltschutzes wird noch in diesem Jahr abgeschlossen. Anschließend wird die gesamte Fläche bepflanzt. Das Abdichten der Deponie auf einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern verhindert das Entweichen von Deponiegas. Außerdem kann kein Oberflächenwasser mehr in den Deponiekörper gelangen. Folglich können von der Anlage keine Gesundheitsgefahren ausgehen.

Aufgetragen wird eine Kombinationsdichtung, die aus zwei Komponenten besteht: erstens einem mineralischen Stoffgemisch aus Sand, der mit Kunststoff und Tonmehl vergütet wird, und zweitens einer Foliendichtung.

Die Bauarbeiten beginnen Anfang April und sind bis Jahresende abgeschlossen. Die Rekultivierung der Deponie beginnt im Frühjahr 2003. Der AWB bittet die Anlieger im Ortsteil Lützingen um Verständnis für eventuell auftretende Verkehrsbelästigungen, die sich durch das Anliefern von Baumaterial ergeben können. Die Belästigungen sollen so gering wie möglich gehalten werden.



Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 28.03.2002

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