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Dauereinsatz für Katastrophenschutz-Koordinierung

Runder Tisch mit Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei und THW beim Kreis

Zu einer Dauereinrichtung möchte Landrat Dr. Jürgen Pföhler das Koordinierungsgespräch für den Katastrophenschutz und den Einsatz der Sicherheitskräfte im Kreis Ahrweiler machen. Im Mittelpunkt der jetzigen Unterredung standen die jüngsten schweren Verkehrsunfälle auf der A 61: Am 25. März kamen drei Menschen ums Leben, weitere wurden zum Teil schwer verletzt; am 16. April verunglückte ein Bus mit 63 Insassen.

Teilnehmer des runden Tisches: Vertreter der Feuerwehr, der Sanitäts- und Betreuungsdienste, der Polizei, des Technischen Hilfswerks, der Rettungsleitstelle und der Kreisverwaltung. "Gerade bei diesen schwierigen Einsätzen auf der A 61 hat sich gezeigt, dass die Abstimmung zwischen den einzelnen Rettungseinheiten stimmte und ein Rad exakt ins andere griff", erklärte Dr. Pföhler. Die Einsatzleitung nach den Unfällen lag beim Wehrleiter der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Udo Schumacher.

Die neue psychosoziale Hilfe mit Notfall-Seelsorgern und dem Kriseninterventionsteam des AW-Kreises habe die erste große Bewährungsprobe bestanden, fuhr der Landrat fort. Die Einsatzkräfte hätten in jenen Nächten "unter allerhöchstem körperlichem und vor allem psychischen Druck" gestanden. Pföhler: "Alle Helferinnen und Helfer verdienen den größten Respekt, zumal es sich meist um ehrenamtlich tätige Sicherheitskräfte handelte".

Weitere Themen des Sicherheitsgesprächs in der Kreisverwaltung: die allgemeine Koordination der Kräfte während der Einsätze mit Alarmierung und Meldewesen sowie der Organisation des Einsatzes (Bereitstellungsraum am Unfallort, Ansprechpartner, Kennzeichnungen, Pressearbeit) und die Kommunikationswege (Funk- und Fernmeldeverbindungen, Infos über eingesetzte Kräfte, Informationsnachbereitung, Zusammenarbeit der Fachbehörden). Das nächste Sicherheitsgespräch für den Kreis Ahrweiler soll im Herbst diesen Jahres stattfinden.

 

Hinweis an die Zeitungen: Zu diesem Artikel erhalten Sie zwei Fotos. Bildunterzeilen:

(Gruppenfoto) Runder Tisch mit dem Landrat (stehend rechts) und Stadt-Wehrleiter Udo Schumacher (stehend links) : Regelmäßige Gesprächsrunden sollen den Einsatz der Einzelkräfte analysieren und koordinieren.

(Arbeitspapier) Katastrophenschutz im Landkreis Ahrweiler: Regelmäßige Gesprächsrunden sollen den Einsatz der Einzelkräfte analysieren und koordinieren.







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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 25.04.2002

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