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Bauschutt-Recycling schont Umwelt und Gebühren

In Kripp werden derzeit täglich 1.200 Tonnen Material aufbereitet

Großaktion auf der kreis-eigenen Bauschuttdeponie Remagen-Kripp: Dort lässt der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) zurzeit den zwischengelagerten Bauschutt aufbereiten. Eine Fachfirma aus dem AW-Kreis, die jahrelange Erfahrungen im Bauschutt-Recycling vorweisen kann, führt die Arbeiten aus.

Dabei kommen einige Schwergewichte zum Einsatz: Die fahrbare Brecheranlage hat ein Eigengewicht von 46 Tonnen, der im Einsatz befindliche Radlader 23 Tonnen. Die Radladerschaufel fasst 4,5 Kubikmeter Bauschutt. Von der fahrbaren Brecheranlage gelangt das gebrochene Material in eine radmobile Siebanlage, die den Bauschutt in verschiedene Korngrößen trennt. Magnetabscheider an Brecher und Siebanlage sorgen dafür, dass kein Eisen in das Endprodukt gelangt. Auf diesem Wege werden täglich rund 1.200 Tonnen Bauschutt aufbereitet. Eine Bandwaage dokumentiert die genaue Leistung.

Der in Kripp gewonnene neue Baustoff wird zur Herstellung einer Gasdrainageschicht beim Bau der Oberflächenabdichtung auf der ehemaligen Deponie Brohl-Lützing verwendet. Das sauber aufbereitete Recyclingmaterial dient als gleichwertiger Ersatz für natürliche Schuttgüter. Folge: Die natürlichen Ressourcen werden geschont - Umwelt und Gebührenzahler werden entlastet.



Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.05.2002

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