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Imker müssen ihre Bestände gegen die Varroa-Milbe behandeln

Imker müssen ihre Bienenvölker auch in diesem Jahr gegen die Varroa-Milbe behandeln oder behandeln lassen. Dies ist nach Angaben der Kreisverwaltung Ahrweiler vorgeschrieben. Die Aktion soll gegen Schäden an erwachsenen Bienen und der Bienenbrut vorbeugen und damit starke Verluste bei den Bienenvölkern verhindern. Die Varroa-Milbe ist in der gesamten Bundesrepublik verbreitet.

Die Behandlungskosten werden teilweise durch EU-Fördermittel getragen. Die Medikamente werden wie im letzten Jahr durch Sammelbestellungen bis zum 15. Mai über den Imker-Verband Rheinland-Pfalz e.V. in Mayen beschafft. Nach der Tierseuchenverfügung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Umwelt und Forsten müssen die Honigbienen bis Ende Dezember 2002 gegen Varroatose behandelt sein.

Die Bienenzüchter sollen neben der Medikamentenbehandlung auch imkerliche Maßnahmen wie das Ausscheiden der Drohnenbrut ergreifen. Anzustreben sei eine frühzeitige Behandlung im Sommer oder Spätsommer, bei der die Kontamination des Honigs mit Medikamentenrückständen vermieden wird. - Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Ruf 02641/975-225, und Kreis-Imker-Verband Ahrweiler, Ruf 02643/2328.



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.05.2002

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