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Die Abfall-Trennung nicht zu Grabe tragen

Grabschmuck, Grablichter und Pflanztöpfe bitte nicht in gelbe Tonne werfen

Die Abfalltrennung auf Friedhöfen im Kreis Ahrweiler wird in jüngster Zeit vernachlässigt. Das haben die Friedhofsbetreiber und der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) feststellen müssen. In einer Pressemeldung nennt der AWB die Fehler und gibt Tipps, wie´s besser geht.

Was läuft falsch? Grabschmuck, Grablichter und Pflanztöpfe wandern fälschlicherweise in die gelbe Wertstofftonne. Bürger werfen Bioabfälle in den Restmülleimer, nicht-kompostierbare Abfälle gelangen zum Grünabfall. Die Folge der missachteten Abfalltrennung: Auf den Friedhöfen ist erhebliche Nachsortierarbeit zu leisten, oder die Müllgefäße werden wegen der Falschbefüllungen nicht geleert.

Wie geht es besser? Kompostierbare Abfälle wie Pflanzenreste und voll-kompostierbarer Grabschmuck (mit entsprechendem Gütesiegel) kommen zu den Grünabfällen. Wo dieser kompostierbare Grabschmuck erhältlich ist, steht übrigens im Abfallratgeber, der jedem Haushalt vorliegt (Abfall von A bis Z, Seite 22).

Grablichter und Pflanztöpfe tragen keinen Grünen Punkt und gehören folglich in die Restmülltonne oder ein spezielles Wertstoffgefäß - nicht jedoch in die gelbe Tonne. Verkaufsverpackungen mit dem Grünen Punkt wie der Kunststoffsack für Blumenerde, die Verpackung der Grablichter oder die Blumenfolie sollen dagegen in die gelbe Tonne wandern. Kränze und Grabschmuck, die Fremdstoffe wie beispielsweise Plastikbänder oder Styroporringe enthalten, sind eindeutig Restmüll. - Noch Fragen? Die Abfallberater des AWB in der Kreisverwaltung helfen gerne weiter: Ruf 02641/975-222.



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.05.2002

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