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Akkus und Batterien gehören nicht in die Mülltonne

Es gibt hinreichende und bürgerfreundliche Rücknahmesysteme

Rund 400 Tonnen des hochgiftigen Cadmiums landen jährlich in Deutschlands Mülltonnen, statt umweltfreundlich verwertet oder entsorgt zu werden. Das hat eine Studie des Umweltbundesamtes ergeben. Grund für den Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB), die breite Öffentlichkeit über dieses Problem und dessen Lösung zu informieren.

Es gebe hinreichende und bürgerfreundliche Rücknahmesysteme. Nur so lasse sich der Eintrag dieser giftigen Substanzen in die Umwelt weitgehend vermeiden, betont der AWB. Cadmium befinde sich bis zu 20 Prozent in aufladbaren Nickel-Cadmium-Akkus.

Der Handel nehme Altbatterien und Akkus kostenfrei zurück. Jedes Geschäft, das Batterien und Akkus verkaufe, stelle eine Box für Altbatterien bereit. Von dort gelange das Material zur sachgerechten Entsorgung, meldet der AWB.

Für alte Elektrogeräte biete der Kreis Ahrweiler ein kostenfreies Abholsystem an: die Elektroschrott-Sammlung. Zudem bestehe die Möglichkeit, diese Geräte gegen Vorlage des Entsorgungsschecks aus dem Abfallratgeber an zahlreichen Annahmestellen abzugeben. Vor allem Kleingeräte mit aufladbaren Akkus - elektrische Zahnbürsten, Kinderspielzeug, schnurlose Telefone, Rasierapparate oder Gartengeräte - gehörten auf keinen Fall in die Mülltonne, warnt der AWB. Solche Geräte seien als Elektroschrott umweltfreundlich zu entsorgen.

Ein Tipp: Es gebe leistungsfähige Akkus, die ohne Cadmium hergestellt seien. Diese umweltfreundlichere Alternative biete der Handel in Form von Energiepacks auf Lithium- oder Metallhydrid-Basis an. Dennoch: Alle leeren Batterien und defekten Akkus sollten in die Sammelboxen der Geschäfte geworfen und aufladbare Elektrogeräte zum Elektroschrott gegeben werden. Noch Fragen? Die AWB-Abfallberatung in der Kreisverwaltung hilft gerne weiter: Ruf 02641/975-222, www.kreis.aw-online.de ,Abfallwirtschaft. Spezielle Infos zum Cadmiumproblem greift das Umweltbundesamt auf ( www.umweltbundesamt.de ).



Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 17.05.2002

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