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Hohe Standards, niedrige Gebühren

Die Abfallgebühren im AW-Kreis sind günstig und sogar noch gesunken

Die Gebühren für die Abfallentsorgung im Kreis Ahrweiler liegen trotz der anerkannt hohen Qualität deutlich unter dem rheinland-pfälzischen Landesdurchschnitt. Das hat der Bund der Steuerzahler (BdSt) in einer Vergleichsstudie für das Jahr 2001 ermittelt.

Der landesweite Vergleich bestätigt nach den Worten von Landrat Dr. Jürgen Pföhler, "dass der Kreis Ahrweiler mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb ein hohes Kostenbewusstsein an den Tag legt und gleichzeitig einen hohen Entsorgungsstandard anbietet."

Mehr noch: Trotz der steigenden Anforderungen an Technik und Qualität der Abfallentsorgung sei es im AW-Kreis gelungen, die Gebühren seit 1998 konstant zu halten und im Jahr 2002 sogar leicht zu senken, fuhr Dr. Pföhler fort. Die Gebühren der rheinland-pfälzischen Landkreise seien 2001 hingegen um durchschnittlich 1,3 Prozent gestiegen.

Mit Blick auf die jüngste Entscheidung des Kreistags, den Restmüll ab 2005 in der Trockenstabilat-Anlage in Rennerod (Westerwaldkreis) mechanisch-biologisch aufzubereiten, steht für den Ahrweiler Landrat fest: "Unsere Abfallwirtschaft hat sich in der Vergangenheit durch Top-Qualität, Bürgernähe und niedrige Kosten ausgezeichnet. Und für die Zukunft haben wir die richtige Strategie gewählt, die uns ökologisch und ökonomisch auf den besten Weg führt."

Zur BdSt-Studie: Mit einer Jahresgebühr von 349,80 Mark für einen Drei-Personen-Haushalt mit praktizierter Mülltrennung lag der Kreis Ahrweiler im vergangenen Jahr um 38,20 Mark und damit 9,85 Prozent unter dem Durchschnitt der rheinland-pfälzischen Landkreise, der 388 Mark betrug. Am tiefsten mussten die Bürger des Kreises Germersheim in die Tasche greifen, am günstigsten kamen sie im Kreis Bitburg-Prüm davon.

Allerdings: Die meisten Kreise, die laut BdSt-Studie günstiger waren als der Kreis Ahrweiler, verlangten Extragebühren für bestimmte Sonderleistungen oder boten diese erst gar nicht an. So wurde beispielsweise in vielen Landkreisen der Biomüll noch nicht separat erfasst und entsorgt.

Umgekehrt bot und bietet der Kreis Ahrweiler seinen Bürgern Leistungen und Qualitätsstandards an, die nicht in allen Landkreisen erreicht werden und somit das gute Ergebnis für den AW-Kreis noch mehr unterstreichen. Dies gilt für die Sperrmüllabfuhr mit der getrennten Entsorgung von Altmetall und Altholz - seit 2002 sogar auf Abruf - und die Entsorgung von Altpapier, Grünabfällen, Problemabfällen, der Kühl- und Gefriergeräte sowie des Elektroschrotts.



Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 23.05.2002

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