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AW-Kreis und Nürburgring für Turbo-Tage gewappnet

Formel 1: Landrat sucht Gespräche mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik

Die Turbo-Tage können kommen: Der Kreis Ahrweiler und der Nürburgring sind für den Gro-ßen Preis von Europa am kommenden Wochenende vorbereitet. Die Organisation laufe wie geplant, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler wenige Tage vor dem Rennwochenende. Rund 200 Sicherheitskräfte – meist Feuerwehrmitglieder, Sanitätspersonal und Ärzte überwiegend aus dem Kreis Ahrweiler – seien im Innen- und Außenbereich im Einsatz.

Pföhler will das Formel 1-Rennen auch für Gespräche mit hochrangigen Vertretern aus Wirt-schaft und Politik nutzen, um für den Standort Kreis Ahrweiler zu werben. Zudem erwartet der Ahrweiler Landrat „angesichts von rund 350.000 Besuchern und einem weltweiten Millio-nen-Publikum an den Bildschirmen einen erneuten Imagegewinn für unsere Region“. Pföhler: „Der Nürburgring ist und bleibt der kraftvollste Wirtschaftsmotor für die strukturschwache Ei-fel“.

Mehr als 2.500 Arbeitsplätze hingen vom Nürburgring als „immensem Wirtschaftsfaktor“ ab. Zahlreiche Branchen einschließlich des heimischen Handwerks lebten von rund 1,9 Millionen Gästen, die der Ring jährlich wie ein Magnet in die Eifel ziehe.

Angefangen vom Neubau der Grand-Prix-Strecke habe der Nürburgring vor allem in den letzten zehn Jahren sehr viel investiert. Dazu nannte Dr. Pföhler das hochmoderne Bo-xengebäude, den Neubau der Mercedes-Tribüne sowie verschiedene Tribünenerweite-rungen und das Medical-Center. Und als Highlight: Passend zum 75-jährigen Jubiläum werde am Wochenende die neue Mercedes-Arena für weitere 30.000 Zuschauer offiziell eingeweiht.

Weitere private Investitionen wie das Dorint-Hotel, die Erlebniswelt, zwei Fahrsicherheits-zentren sowie der Gewerbepark stellten „das Flaggschiff Nürburgring“ auf mehrere Stand-beine. „Das verschafft uns ein Stück Unabhängigkeit vom reinen Motorsport“, erklärte Pföh-ler. Einen weiteren Wettbewerbsvorteil bringe die Zertifizierung nach der EG-Öko-Audit-Verordnung.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.06.2002

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