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Jeder kann „seinen“ Sperrmüll-Lkw bestellen – aber bitte rechtzeitig

Das Abhol-System ist bürgerfreundlich und funktioniert – Tipps des AWB

Mehr als 5.000 Mal haben die Bürger des Kreises Ahrweiler das neue, im Januar kreisweit eingeführte Sperrmüll-Abholsystem genutzt. Zeit für ein Zwischenfazit.

„Wir haben uns mit der Einführung des neuen Systems an den Wünschen der Bürger orien-tiert“, erinnert Landrat Dr. Jürgen Pföhler an die groß angelegte Kundenbefragung des Ab-fallwirtschaftsbetriebs Kreis Ahrweiler (AWB). Und Werkleiter Walter Reichling stellt mittler-weile fest: "Das System klappt reibungslos." Damit der Bürger-Service auch weiterhin optimal funktioniert, sind aus Sicht des AWB einige Hinweise zu beachten.

Erstens: Die Entsorgungskarte aus dem Abfallratgeber sollte rechtzeitig losgeschickt werden, damit die maximale Abholfrist von acht Wochen für die Disponenten der Müllfahrzeuge aus-reicht. Wer beispielsweise am 31. eines Monats aus seiner Wohnung auszieht und Sperrmüll abgeben möchte, die Karte aber erst zwei Wochen vorher abschickt, darf sich nicht wundern, wenn es mit dem Abholtermin nicht klappt. Im Durchschnitt wird der Sperrmüll nach vier bis fünf Wochen abgeholt.

Zweitens: Eine telefonische Anmeldung ist leider nicht möglich. Die Müllfahrzeuge kommen nur, wenn die Sperrmüll-Entsorgungskarte abgeschickt wurde. Drittens: Das kostenlose An-liefern beim Abfallwirtschaftszentrum "Auf dem Scheid" in Niederzissen oder der Müllumla-destation Leimbach ist nicht möglich, auch dann nicht, wenn die Entsorgungskarte vorgelegt wird.

Viertens: Ist die Abhol-Anschrift eine andere als die Absender-Anschrift, muss dies unbedingt in der entsprechenden Zeile unter dem Absender vermerkt werden. Fünftens: Wer seinen angemeldeten Sperrmüll zu dem mitgeteilten Abholtermin erst spät am Abend des Vortags oder morgens früh vor 6.30 Uhr an die Straße stellt, verringert die „Gefahr“, dass fremder Sperrmüll hinzu gestellt wird.

Seit Januar 2002 gilt im AW-Kreis: Der Sperrmüll wird nur auf Anforderung abgeholt. Die Bürger bestellen "ihr" Müllfahrzeug individuell. Die früheren zwei festen Sammeltermine für die Straßensammlung sind entfallen. Das System funktioniert einfach: Mit Entsorgungs-schecks, die in den Abfall-Ratgeber geheftet sind, können Bürger zweimal pro Jahr das Sperrmüllfahrzeug kostenlos anfordern. Das Entsorgungsunternehmen teilt den individuellen Abholtermin rechtzeitig mit. Abgeholt wird der sperrige Haushaltsmüll, der in keine Tonne passt, spätestens acht Wochen nach Eingang des Entsorgungsschecks.

Der Sperrmüll auf Abruf bringt zahlreiche Vorteile. Für die Bürger: Der Sperrmüll wird nicht mehr nur jedes Halbjahr an zuvor kreisweit festgelegten Tagen aufgeladen. Der neue Abhol-service steht in zeitnahen Abfuhrintervallen sechs Mal im Jahr zur Verfügung. Auf diese Wei-se sind individuelle und relativ kurzfristige Abholtermine machbar.

Wichtiger Pluspunkt auch aus Sicht der Städte und Gemeinden: Das Straßenbild ist vor und nach der Sperrmüllsammlung wesentlich sauberer als beim alten System. Müll-Fledderer, die in den Sperrmüllhaufen wühlen und die Reste auf dem Gehsteig verteilen, sind so gut wie


nicht mehr unterwegs. Auch die Unsitte, Gegenstände, die nicht zum Sperrmüll gehören, an die Straße zu stellen, ist weitgehend überwunden.

Noch Fragen? Die AWB-Abfallberatung hilft gerne weiter: Ruf 02641/975-444, Internet: www.kreis.aw-online.de (AWB) oder www.awb.aw-online.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 01.08.2002

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