BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Newcastle-Krankheit bei Geflügel nicht unterschätzen

Aktueller Anlass – Tiere impfen lassen – Hühner, Pfauen und Fasane emfpänglich

Geflügelhaltern ist die Newcastle-Krankheit wenig bekannt, im Kreis Ahrweiler sind bislang auch keine Fälle aufgetreten. Dennoch ist die Gefahr dieser Geflügelseuche nicht zu unterschätzen. Jüngste Verdachtsfälle in Geflügelhaltungen in Dänemark nehmen die Amtstierärzte der Kreisverwaltung Ahrweiler zum Anlass, auf die Impfung als wirksame Vorbeugemaßnahme aufmerksam zu machen.

Wenn die Seuche nämlich in einem Bestand Fuß gefasst hat, kommt es rasch zum empfindlichen Leistungseinbruch. Die Krankheit ist anzeigepflichtig. Bei den ersten Verdachtssymptomen müssen die Kreis-Amtstierärzte informiert werden. Auffällige Hinweise bei den Tieren sind beispielsweise Lahmheiten in Verbindung mit Durchfällen. Je nach Erregertyp treten unterschiedliche Verlaufsformen auf.

Eingeschleppt wird die Krankheit meist durch Zukauf infizierten Geflügels. Deshalb sollten Geflügelhalter nur aus bekannten Beständen zukaufen, empfiehlt das Kreis-Veterinäramt. Es dürfen nur solche Tiere eingestallt werden, die nachweislich unter gültigem Impfschutz stehen. Ausnahmen von der Impfpflicht – etwa für Kleinbestände – bestehen nicht mehr.

Nur geimpfte Tiere dürfen gehandelt werden. Eine tierärztliche Bescheinigung über die Impfung muss die Tierlieferung begleiten. Außerdem ist jeder Geflügelhalter verpflichtet, seinen Bestand regelmäßig nach den Empfehlungen des Impfstoff-Herstellers impfen zu lassen. Den praktizierenden Tierärzten stehen Impfstoffe zur Verfügung, die problemlos über das Trinkwasser verabreicht werden können. Empfänglich für die Seuche sind alle Hühnervögel, also auch Pfauen und Fasane. – Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Veterinäramt, Ruf 02641/975-225.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.08.2002

<< zurück