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ADD übernimmt die Koordination spezieller Hilfsangebote für Flutopfer

Landrat Dr. Pföhler weist auf entsprechende Information aus Trier hin

Angesichts der verheerenden Flutkatastrophe gibt es im Kreis Ahrweiler eine große Hilfsbereitschaft. Zahlreiche Menschen spenden, viele Unternehmen stellen Hilfsgüter zur Verfügung. Rettungskräfte von THW und Feuerwehr aus dem AW-Kreis sind im Hochwassergebiet bis an den Rand der Erschöpfung im Einsatz, um zur Verbesserung der Situation beizutragen.

Auch den Muldentalkreis in Ostdeutschland hat es schwer getroffen. Der dortige Landrat Dr. Gerhard Gey plant, den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern aus Spendenmitteln eine Hilfe von 500 Euro pro Person zu gewähren. Die Bitte, diese Aktion zu unterstützen und im AW-Kreis bekannt zu machen, erreichte jetzt Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Für spendenwillige Einzelpersonen und Institutionen hat der Muldentalkreis ein Spendenkonto bei der Sparkasse Muldental, Konto 1010048003, BLZ 86050200, Stichwort: Hochwasser Muldental, eingerichtet.

„Wir müssen alles tun, um die Menschen im Hochwassergebiet zu unterstützen. Aber nur, wenn die Hilfe organisiert abläuft, kann den Betroffenen auch bestmöglich geholfen werden“, so AW-Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Um die Hilfsangebote effektiv einsetzen zu können, ist es laut einer Mitteilung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) erforderlich, dass die Einsätze in enger Zusammenarbeit mit den Einsatzleitungen in den betroffenen Ländern koordiniert werden. Diese Aufgabe, das Vermitteln von Hilfsangeboten, wird für das Land Rheinland-Pfalz ab sofort zentral von der ADD wahrgenommen. Die ADD bittet darum, weitere Hilfe wie spezielle Hilfsangebote von Unternehmen insbesondere des Bau- und Speditionsgewerbes nach Trier weiterzuleiten. Alle speziellen Hilfsangebote sind an die Koordinierungsstelle unter
Tel.: 0651/9494-139, Telefax: 0651/9494-379, oder Tel.: 0171/363130 (Rufbereitschaft) zu richten.

Die ADD weist darauf hin, dass in den betroffenen Gebieten Polizei- und Ordnungskräfte zur Sicherstellung einer einigermaßen geordneten Hilfe dazu übergegangen sind, nur Hilfs- und Einsatzkräfte in die Schadensgebiete einfahren zu lassen, die einen entsprechenden Hilfs- oder Einsatzauftrag nachweisen können.

Bürger, die Geldspenden leisten wollen, sollten diese bei den über die Medien (Fernsehen, Rundfunk, Zeitung) bekannt gemachten Spendenkonten der Organisationen oder Institutionen richten.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.08.2002

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