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„Typisch Frau –typisch Mann“ - Zweite Ausgabe von „Glasklar“ ist erschienen

Frauenzeitung des Kreises beschäftigt sich mit dem Thema „Rollenfestlegungen und ihre Klischees“

Warum ist ein Kindergärtner ein Exote? Warum wird eine Frau im Schreinerberuf auf eine harte Probe gestellt? Warum gibt es immer noch verhältnismäßig wenige Studentinnen an technisch-naturwissenschaftlichen Hochschulen? Sind bestimmte Eigenschaften Frauen oder Männern zuzuordnen, die sie auf ihre Lebensstrukturen und Berufswahl zwangsläufig festlegen? Was hat das mit einer Barbiepuppe oder mit Pippi Langstrumpf zu tun?

Diese und eine ganze Reihe weiterer Fragen und Antworten zum Thema „Gesellschaftliche Rollenfestlegung und ihre Klischees“ findet die Leserin und der Leser in der kürzlich erschienenen zweiten Ausgabe der Frauenzeitung für den Kreis Ahrweiler „Glasklar“. Die Blattmacherinnen Dr. Stephanie Steppat, Evelyn Dirks, Anita Lohoff, Marlis Blumenthal und Dorothea Norden beschreiben, wie es zu diesen klassischen Rollenzuweisungen kommt.

„Ein Thema, das nicht nur Frauen, sondern auch Männer betrifft und sicherlich interessiert“, kommentierte Landrat Dr. Jürgen Pföhler den Titel der neusten Ausgabe und wünschte dem Redaktionsteam auch „bei der zweiten Runde viel Erfolg.“

Dr. Steppat, die für den Inhalt der Zeitschrift verantwortlich zeichnet, bringt das Ziel dieser Ausgabe auf den Punkt: „Wir wollen veranschaulichen, dass der Satz: „Es ist eben doch alles angeboren“ jeder Grundlage entbehrt.“ Die Zeitung bietet zahlreiche Anregungen zur Aufweichung überholter und oft unbewusster Erziehungsmuster, die schon kleine Kinder auf ihren „typischen“ Lebensweg vorbereiten. Ferner werden zwei junge Menschen vorgestellt, die bewusst keinen „klassich weiblichen“ oder „klassisch männlichen“ Beruf gewählt haben. Literaturhinweise ermöglichen allen Interessierten einen tieferen Einstieg in die Thematik. Ein Bericht über die Ausstellung der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, Evelyn Dirks, zum Internationalen Frauentag an der Fachhochschule Remagen zum Thema „Rollenklischees“ rundet das Spektrum ab. „Nachdem die erste Ausgabe im April diesen Jahres mit großem Interesse angenommen wurde, hoffen wir, mit diesem spannungsreichen Thema erneut ein neugieriges Publikum anzusprechen“, ist sich das Redaktionsteam einig.

Seit dem 1. September ist die Zeitung „Glasklar“ kostenlos in der Kreisverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler, in Schulen, Kindergärten, Arztpraxen, Krankenhäusern, Krankenkassen und verschiedenen anderen Institutionen erhältlich.

Hinweis an die Zeitungen:
1. Zu diesem Artikel erhalten Sie als „Foto“ die Titelseite der zweiten Ausgabe der Frauenzeitschrift „Glasklar“.
2. Der Artikel darf erst ab dem 01.09. erscheinen, da die Zeitschrift vorher noch nicht erhältlich ist.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 30.08.2002

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