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Landrat rät: Die Möglichkeit der Briefwahl jetzt nutzen

Im AW-Kreis sind 98.000 Bürgerinnen und Bürger aufgerufen

Bereits jetzt per Briefwahl die Stimme für die Wahl zum 15. Deutschen Bundestag abgeben – das rät Landrat Dr. Jürgen Pföhler als Kreiswahlleiter allen Wählerinnen und Wählern, die am Wahlsonntag, 22. September, voraussichtlich verhindert sein werden oder das heimische Wahllokal nicht aufsuchen können oder möchten. Ein weiterer Vorteil der Briefwahl nach den Worten Pföhlers: Mit diesem Verfahren könne jeder Wähler ohne Hast in aller Ruhe seine Wahl vollziehen.

Wer im Kreis Ahrweiler die Möglichkeit der Briefwahl nutzt, kann die entsprechenden Unterlagen bei den kommunalen Verwaltungen beantragen. Dabei handelt es sich um die Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig, die Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Bad Breisig und Brohltal sowie die Gemeinde Grafschaft. Der Antrag kann schriftlich, per Fax, Telegramm, Fernschreiben, E-Mail oder in sonstiger dokumentierbarer elektronischer Form erfolgen. Der einfachste Weg besteht darin, die Rückseite der Wahlbenachrichtigung, die den Wählerinnen und Wählern in den vergangenen Tagen zuging, auszufüllen und in einem frankierten Umschlag an die jeweilige Verwaltung zu senden.

Die Wähler können ihre Wahlscheine auch persönlich bei der zuständigen Verwaltung beantragen; eine telefonische Anforderung hingegen ist nicht möglich. Auch Ehegatten, Freunde, Verwandte oder sonstige Personen können mit der Beantragung eines Wahlscheins beauftragt werden; diesen Personen muss eine schriftliche Vollmacht erteilt werden, die dem Wahlscheinantrag beizufügen ist.

Im Kreis Ahrweiler sind rund 98.000 Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, den neuen Bundestag zu wählen. Da von den 598 zu wählenden Abgeordneten des neuen Deutschen Bundestages 299 nach Wahlkreisvorschlägen und 299 nach Landeslisten gewählt werden, hat jeder Wähler zwei Stimmen: eine Wahlkreisstimme und eine Landesstimme.

Der Wahlkreis 201 umfasst den Landkreis Ahrweiler sowie aus dem Landkreis Mayen-Koblenz die Städte Andernach und Mayen sowie die Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz und Vordereifel. In diesem Wahlkreis konkurrieren drei Bewerberinnen und Bewerber um die Wahlkreisstimme.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.09.2002

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