BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Wie können Hauptschülerinnen den passenden Job finden ?

Die Berufsfindungstage und weibliche Experten-Teams sollen helfen – Zwei Workshops in den Herbstferien an der Berufsbildenden Schule

Hauptschülerinnen der achten Klasse können bei der Neuauflage der Berufsfindungstage wieder testen, wo ihre persönlichen Neigungen liegen. Der Arbeitskreis „Frau und Beruf“ im Kreis Ahrweiler unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten Evelyn Dirks bietet in den Herbstferien zwei Workshops in der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler an.

„Hier arbeiten verschiedene Bildungsträger und weitere Institutionen Hand in Hand, um jungen Frauen Perspektiven zu zeigen“, lobte Landrat Dr. Jürgen Pföhler den Arbeitskreis. „Diese Vernetzung bündelt Kräfte und hilft, Ideen in die Tat umzusetzen.“ Zugleich stellten diese Berufsfindungstage „eine konkrete und langfristig wirksame Maßnahme der Frauenförderung im Kreis Ahrweiler“ dar, unterstrich der Landrat.

Um der großen Nachfrage nach den Berufsfindungstagen gerecht zu werden, nutzt der Arbeitskreis „Frau und Beruf“ erstmals beide Herbstferienwochen und bietet zwei aufeinander folgende Workshops an. Die Termine: 30. September bis 2. Oktober und 7. bis 9. Oktober.

Drei Tage beschäftigen sich die Mädchen intensiv mit sich selbst und ihren Lebenszielen. Ein weibliches Experten-Team unterstützt sie dabei: Evelyn Dirks, die Gleichstellungsbeauftragte für den Kreis Ahrweiler, Heike Rohde von der Beratungsstelle für Berufsrückkehrerinnen, Monika Sicken vom Arbeitsmarkt-Servicecenter Sinzig und Andrea Kornrumpf, die Jugendpflegerin der Stadt Bad Breisig. Marianne Morgenschweis vom Arbeitsamt Sinzig stellt zahlreiche Berufe und den Weg in diese Jobs vor.

Geprobt werden am Computer erstellte Lebensläufe und Bewerbungsschreiben sowie die Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen im Internet. „Das Ziel des Workshops lautet: Jedes Mädchen soll klare Vorstellungen über sich selbst und seine Berufsmöglichkeiten entwickeln können“, erklärte Dirks.

„Das Besondere dieses Angebotes liegt darin, den Schülerinnen die Gelegenheit zu geben, zunächst und ganz individuell über sich selbst und ihre Zukunftsträume nachzudenken“, fuhr Dirks fort. „Welche Neigungen und Fähigkeiten habe ich eigentlich? Auch auf diese Frage sollen die Mädchen während der Berufsfindungstage eine Antwort finden.“

Individuelle Tests sollen bei der Berufswahl helfen. Evelyn Dirks: „Viele Berufsmöglichkeiten sind den Mädchen gar nicht bekannt. Ohne gezielte Informationen würden sie schnell auf die typischen Frauenberufe wie Arzthelferin, Verkäuferin oder Krankenschwester zurückgreifen. Die große Spannbreite von Möglichkeiten wird meist nicht genutzt.“

Auf die Initiative dieses Arbeitskreises „Frau und Beruf“ ging auch die Aktion des „Girls Day“ zurück, der am 25. April 2002 im AW-Kreis stattfand. Schülerinnen der neunten Klassen der Realschule Ahrweiler konnten für einen Tag in Firmen schnuppern, um ihre Vorstellungen von technischen Berufsmöglichkeiten zu erweitern.

Hinweis an die Zeitungen: Zu diesem Artikel erhalten Sie ein Foto. Bildunterzeile:
Landrat Dr. Jürgen Pföhler mit dem Experten-Team der Berufsfindungstage (v.l.): Evelyn Dirks, Andrea Kornrumpf, Monika Sicken, Heike Rohde und Birgit Hees vom Arbeitsamt Mayen als Vertreterin für Marianne Morgenschweis vom Arbeitsamt Sinzig.

EINLADUNG AN DIE PRESSE:
Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sie herzlich ein zu einem abschließenden PRESSEGESPRÄCH am Mittwoch, 9. Oktober 2002, 16 Uhr, Berufsbildende Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler (Raum steht noch nicht fest, bitte am Eingang melden).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 27.09.2002

<< zurück