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Für Kriegsgräber sorgen

Volksbund veranstaltet auch Jugendlager und kommt in Schulen

Den Spendenaufruf des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge gibt Landrat Dr. Jürgen Pföhler an die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Ahrweiler weiter. Die diesjährige Haus- und Straßensammlung des Volksbundes findet vom 1. bis 21. November statt.

Der Volksbund widmet sich seit mehr als 80 Jahren der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Dabei werden Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge betreut, öffentliche und private Stellen beraten und die internationale Zusammenarbeit sowie die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten unterstützt.

Der Volksbund organisiert Fahrten zu den Kriegsgräberstätten, veranstaltet Jugendlager zur Pflege von Soldatenfriedhöfen und informiert in Schulen und Schulfreizeiten. Auf vier Kriegsgräberstätten im Ausland wurden Jugend-Begegnungsstätten errichtet. Dort finden Schul- und Jugendgruppen geeignete Rahmenbedingungen für friedenspädagogische Projekte.

In der Obhut des Volksbundes befinden sich 760 Kriegsgräberstätten in 43 Staaten mit etwa 1,9 Millionen Kriegstoten. Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten die Arbeit des Vereins. Seit der politischen Wende in Osteuropa arbeitet der Volksbund schwerpunktmäßig in den Staaten des einstigen Ostblocks. Zahlreiche Friedhöfe des Zweiten Weltkrieges sowie Anlagen aus dem Ersten Weltkrieg in Ost-, Mittel- und Südeuropa wurden wieder hergerichtet oder neu angelegt.

Info: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bezirksverband Koblenz, Kurfürstenstraße 46, 56068 Koblenz, Ruf 0261/1336890, Fax /1336895, Mail bv-koblenz@volksbund.de .


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 10.10.2002

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