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Vorvermarktung des Technologieparks Grafschaft ist angelaufen

Landrat: „In Wirtschaftskreisen frühzeitig auf das Projekt aufmerksam machen" - AW-Wirtschaftsförderer bei der Expo-Real München

Wenige Wochen nach dem Spatenstich für die Erschließung des Technologieparks Graf-schaft ist die erste Vorvermarktung dieses Großprojekts angelaufen. „Wir wollen in Wirt-schaftskreisen bereits ganz frühzeitig auf das Projekt aufmerksam machen, auch wenn der erste Bauabschnitt erst Ende kommenden Jahres fertig gestellt ist“, erklärte Landrat Dr. Jür-gen Pföhler.

Es sei wichtig, mit der Firmenakquise nicht zu warten, bis die Bauarbeiten auf dem Gelände beendet seien. Für Pföhler wäre es „der Idealfall, wenn sich die ersten Firmen bereits kurz nach Fertigstellung des Technologieparks ansiedeln und dort Produktionsgebäude errichten würden.“ Klar ist für den Landrat aber auch, „dass dieses Vorhaben bei der derzeitigen Kon-junkturlage ein Bohren ganz dicker Bretter wird.“

Unter anderem mit Blick auf den TP Grafschaft präsentieren sich die Kreis-Wirtschaftsförderer bei der Immobilienfachmesse Expo-Real, die vom 28. bis 30. Oktober in München stattfindet. Im Mittelpunkt des Marketinginteresses aus Sicht des Kreises Ahrweiler stehen nach den Worten Pföhlers neben dem TP das Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) Sinzig sowie die Gewerbeparks am Nürburgring und Brohltal Ost/A 61.

Angesichts der teilweise dramatischen Situation der kommunalen Haushalte sei eine Wirt-schaftsförderungsgesellschaft von Kreis und Kommunen „nach wie vor wünschenswert, aber derzeit leider nicht finanzierbar“, stellte der Landrat klar. Daher sei es wichtig, die großen neuen Wirtschaftsförderprojekte wie den TP und das IGZ über andere Wege zu vermarkten. Dr. Pföhler: „Wir dürfen keine Zeit verlieren.“

Beim TP Grafschaft handelt es sich um ein Ausgleichsprojekt des Kreises Ahrweiler für den Regierungsumzug von Bonn nach Berlin. Im August diesen Jahres wurde der eigens für den TP errichtete Autobahnanschluss zur A 61 für den Verkehr freigegeben. Im September wur-de der erste Spatenstich für die Erschließung des Industriegeländes gesetzt.

Der erste und zweite Bauabschnitt umfassen ein Areal von rund 48 Hektar, davon knapp 26 als bebaubare Fläche. Auf der Wunschliste der Branchen, aus denen sich Firmen ansiedeln sollen, stehen vor allem zukunftsorientierte Ausrichtungen wie Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Biotechnologie und produktorientierte Dienstleistungen. Der erste Bauabschnitt soll Ende 2003 fertig sein.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.10.2002

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