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„Bundeswehr der mit Abstand wichtigste Arbeitgeber im Kreis Ahrweiler“

Landrat im Gespräch mit Kameradschaft der ehemaligen Soldaten, Reservisten und Hinterbliebenen – Gute Zusammenarbeit betont – 650 Mitglieder

Die Bundeswehr mit ihren aktiven und früheren Soldaten nimmt innerhalb des Kreises Ahrweiler einen besonderen Stellenwert ein. Das hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler jetzt in einem Gespräch mit den Spitzen der Kameradschaft ehemaliger Soldaten unterstrichen. „Eine gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr liegt dem Kreis Ahrweiler und mir persönlich sehr am Herzen“, sagte Pföhler.

Die Kameradschaft der ehemaligen Soldaten, Reservisten und Hinterbliebenen im Deutschen Bundeswehrverband stellt mit rund 650 Mitgliedern im AW-Kreis eine der größten Regionalsektion in Rheinland-Pfalz dar. Der Vorsitzende Gerhard Keiser aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, sein Stellvertreter Reiner Schaffrath aus Niederzissen und Beisitzer Manfred Wistuba aus Bad Neuenahr-Ahrweiler nutzen das Gespräch mit dem Landrat auch zu einem Gedankenaustausch über die aktuelle Themen der Streitkräfte.

„Die Bundeswehr ist mit derzeit rund 1.700 Arbeitsplätzen der mit Abstand wichtigste Arbeitgeber im Kreis Ahrweiler,“ bekräftigte Dr. Pföhler. Allerdings sehe die Strukturreform der Bonner Hardthöhe vor, die Zahl der Dienstposten in etwa sechs Jahren um rund 200 zu reduzieren. Doch selbst dann bleibe die Bundeswehr für der Arbeitsmarkt und den Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler „lebenswichtig“. Vor allem die Standorte Bad Neuenahr-Ahrweiler und Grafschaft-Gelsdorf blieben wichtige Schaltstellen auch mit Blick auf die internationalen Aufgaben der Bundeswehr. Die Soldaten und Zivilangestellten sowie deren Familien seien
aus dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben, aus der Kommunalpolitik und aus den Vereinen nicht mehr wegzudenken.

Die Spitzen des Kameradschaftsverbandes teilten diese Auffassung. Die Kameradschaft wolle auch in Zukunft die Aufgabe übernehmen, für die Belange der ehemaligen Soldaten, der Reservisten und der Hinterbliebenen einzutreten und deren Interesse an der Bundeswehr aufrechtzuerhalten. Das gelte beispielsweise für Fragen der Besoldung, der aktuellen Versorgung und die soziale Betreuung vor allem der Hinterbliebenen. Zu den monatlichen Kameradschaftsabenden kämen im Schnitt zwischen 30 und 50 Besucher, erklärte Gerhard Keiser.

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Die Zusammenarbeit zwischen der Bundeswehr und dem Kreis Ahrweiler erörterten Reiner Schaffrath (v.l.), Gerhard Keiser, Landrat Dr. Pföhler, Manfred Wistuba und Werner Willems von der Kreisverwaltung.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.10.2002

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