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SLVA: Landrat und Bürgermeister bitten Minister um Gespräch

Mit einem gemeinsamen Schreiben zur Zukunft der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt Ahrweiler/Mayen (SLVA) haben sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler für den Kreis Ahrweiler und Bürgermeister Dr. Hans-Ulrich Tappe für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler an den rheinland-pfälzischen Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Hans-Artur Bauckhage, gewandt.

Im Interesse der Winzer und Bauern, der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der gesamten Region bitten Pföhler und Tappe den Mainzer Minister „eindringlichst um Überprüfung, wie im Rahmen der von Ihnen veranlassten Agrarverwaltungsreform durch alternative Reformschwerpunkte der Erhalt der Dienststelle sowie der örtlichen Arbeitsplätze gesichert werden kann.“ Außerdem bitten Landrat und Bürgermeister den Minister um ein Gespräch mit den Betroffenen. Zusätzlich haben sie die Landtags- und Bundestagsabgeordneten der Region, insbesondere Petra Elsner und Beate Reich (SPD) sowie Dr. Dieter Thomae (FDP), um parteiübergreifende Unterstützung gebeten.

Noch bei der Feier zum 100-jährigen Jubiläum der SLVA vor wenigen Wochen habe Bauckhage die ´Weinbauschule´ gewürdigt, betonen Dr. Pföhler und Dr. Tappe in ihrem Schreiben. Daher seien die aktuellen Pläne des Ministers zur Agrarverwaltungsreform „umso unverständlicher“.

Die Schließung der SLVA würde „einen herben Verlust für Landwirtschaft und Weinbau in der Region“ bedeuten, befürchten Landrat und Bürgermeister. Der Norden von Rheinland-Pfalz werde „wirtschaftlich und strukturell weiter geschwächt“. Der Bonn-Berlin-Beschluss oder diBundeswehrreform seien „Tiefschläge für den Kreis und die Stadt“. Die Mainzer Pläne zur SLVA seien eine „erneute Hiobsbotschaft“.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 29.11.2002

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