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Bundeswehr würde bei Naturkatastrophen und großen Unglücken helfen

Neuer Kommandeur Claus Rosenbauer zu Besuch bei Landrat Dr. Pföhler

Der Kreis Ahrweiler und die Bundeswehr wollen vor allem im Katastrophenschutz weiter zusammenarbeiten. Das haben Landrat Dr. Jürgen Pföhler und der neue Kommandeur des Verteidigungsbezirkskommandos (VBK) 42 in Trier, Oberst Claus Rosenbauer, vereinbart.

„Wir sind auch in Zukunft dabei“, sagte der neue VBK-Chef bei seinem ersten Gespräch mit dem Landrat in der Kreisverwaltung. Pföhler seinerseits bekräftigte, dass die Streitkräfte mit ihrer technischen Ausstattung und ihrem logistischen Fachwissen ein „unerlässlicher Partner für den Katastrophenschutz im Kreis Ahrweiler“ seien.

Erster Ansprechpartner für den AW-Kreis bleibt der Standortälteste in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Derzeit ist dies Brigadegeneral Richard Bulheller als Leiter des Logistikzentrums des Heeres, der als so genannter „Beauftragter der Streitkräfte für regionale Aufgaben“ die Tätigkeiten in der zivil-militärischen Zusammenarbeit für den VB-Kommandeur wahrnimmt.

Das VBK stellt die nächsthöhere militärische Dienststelle dar. Dort fordert der Kreis bei Naturkatastrophen und großen Unglücksfällen personelle und materielle Hilfe an. Außerdem hält das VBK 42 im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit den ständigen Kontakt zu Kreisen und Kommunen und lädt diese zu Infoveranstaltungen und Besprechungen ein. Bei diesen regelmäßigen Treffen werden die jeweils aktuelle sicherheitspolitische Lage erörtert und weitere Kooperationsmöglichkeiten besprochen.

Rosenbauer ist Nachfolger von Oberst Klaus Schneider. Das VBK 42 ist für die früheren Regierungsbezirke Koblenz und Trier zuständig. Nach Auflösung der Verteidigungs-Kreiskommandos übernehmen die „Beauftragten der Streitkräfte für regionale Aufgaben“ die zivil-militärische Kooperation .

Die Bundeswehr sei mit derzeit rund 1.700 Arbeitsplätzen „der mit Abstand wichtigste Arbeitgeber im Kreis Ahrweiler,“ unterstrich Dr. Pföhler. Allerdings sehe die Strukturreform der Bonner Hardthöhe vor, die Zahl der Dienstposten in etwa sechs Jahren um rund 200 zu reduzieren. Doch selbst dann bleibe die Bundeswehr für den Arbeitsmarkt und den Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler „lebenswichtig“.

Vor allem die Standorte Bad Neuenahr-Ahrweiler und Grafschaft-Gelsdorf bleiben nach den Worten Pföhlers entscheidende Schaltstellen auch mit Blick auf die internationalen Aufgaben der Bundeswehr. Die Soldaten und Zivilangestellten sowie deren Familien seien aus dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben, aus der Kommunalpolitik und aus den Vereinen nicht mehr wegzudenken, betonte Dr. Pföhler gegenüber Kommandeur Rosenbauer.

Bildunterzeile zum FOTO:
Informationen ausgetauscht: Landrat Dr. Jürgen Pföhler (v.r.), Oberst Claus Rosenbauer und der Abteilungsleiter in der Kreisverwaltung für Katastrophenschutz, Werner Willems.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.12.2002

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