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„Fähigkeiten und Begabungen werden bestens gefördert“

Landrat Dr. Pföhler besuchte die Kindertagesstätte St. Hildegard in Bad Neuenahr-Ahrweiler

„Ihr Kinderlein, kommet“ – dieses bekannte Weihnachtslied ist in der Adventszeit häufiger zu hören. Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat den Spieß jetzt umgedreht und stattete der heilpädagogischen Kindertagesstätte St. Hildegard in Bad Neuenahr-Ahrweiler gemeinsam mit dem in der Kreisverwaltung für diesen Bereich zuständigen Fachbereichsleiter Klaus Kniel einen Besuch ab. Auf einem Rundgang durch die Einrichtung mit der Leiterin Margot Sonntag und dem Geschäftsführer des Caritasverbandes Ahrweiler Richard Stahl lernte der Kreischef Kinder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen und überbrachte stellvertretend für alle Kindergärten des Kreises seine Weihnachtsgrüße.

Die Kindertagesstätte St. Hildegard befindet sich in der Trägerschaft des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr und wurde Ende der 60er Jahre als Sondereinrichtung für Kinder mit Behinderungen eingerichtet. „Hier werden die vorhandenen Fähigkeiten und Begabungen der Kinder bestens gefördert“, zeigte sich Landrat Dr. Pföhler sehr beeindruckt von der Kindertagesstätte und den Leistungen des dort tätigen Fachpersonals.

Die Kinder mit Behinderungen weisen Störungen in der Wahrnehmung, der Sprache, in der Motorik und im Verhalten auf. Neben Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen verfügt der Kindergarten deshalb auch über Fachkräfte auf den Gebieten Heilpädagogik, Ergotherapie, Sprachtherapie und Krankengymnastik. „Das sind optimale Voraussetzungen für die Entwicklung der Kinder“, urteilt der AW-Landrat. „Und dass die Kinder sich hier wohlfühlen, war bei meinem Besuch nicht zu übersehen.“ Begeistert war der Landrat auch von einem speziell für die Kinder eingerichteten Fachraum, für den er der Einrichtungsleiterin eine Spiegelkugel überreichte.

Neben den drei heilpädagogischen Kleingruppen für behinderte Kinder mit je acht Plätzen gibt es in der Kindertagesstätte St. Hildegard seit 1993 eine integrative Gruppe mit zwölf Plätzen für Kinder ohne und vier Plätzen für Kinder mit Behinderung. „Eine solche Gruppe ist eine sinnvolle Einrichtung“, so Dr. Pföhler. „Berührungsängste untereinander werden abgebaut und die Kinder lernen miteinander umzugehen. Dies kann für beide Seiten für die Zukunft nur gut sein“. Das Einzugsgebiet des Kindergartens besteht aus dem Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler beziehungsweise für Kinder mit Behinderungen aus dem ganzen Kreisgebiet.

Hinweis an die Zeitungen: Zu diesem Artikel erhalten Sie ein Foto. Bildunterzeile:Eine Spiegelkugel für den Kindergarten: Leiterin Margot Sonntag und die Kinder freuten sich über dieses Weihnachtsgeschenk des Landrates.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.12.2002

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